Monatsarchiv für Juni, 2008

Experten für die Datenrettung warnen: Datenverluste auf Grund von Problemen bei der Hardware nehmen mehr und mehr zu

Fast 60 Prozent der Fälle von Datenverlusten sind Experten zu Folge auf hardwarebedingte Probleme zurück zu führen. Eventuelle Ursachen für eine aus diesen Gründen notwendige Datenrettung ist aller Wahrscheinlichkeit nach der meist aus Gründen der Sparsamkeit ausbleibende Austausch alter Systeme. Zudem resultieren notwendige Versuche der Datenrettung zu knapp 25 Prozent aus Bedienungsfehlern der User. Korrumpierte Software führt bei knapp 10 Prozent zu einer Datenrettung, und höhere Gewalt oder sonstige Ursachen nehmen je 2 Prozent bei den Ursachen ein, die eine Datenrettung notwendig machen. Interessante Information: Der prozentuale Anteil von Schäden durch Viren bedingt ist in den letzten Jahren von etwa 7 auf rund 2 Prozent gesunken. Als Maßstab zur Berechnung dieser Ursachen wurden weltweit etwa  50 000 Datenrettungen heran gezogen, die in einem Reinraum, einem Labor oder per Internet durch Spezialisten, die sich mit der Datenrettung beschäftigen, durchgeführt wurden. Eine Ursache dafür, dass Probleme mit der Hardware mittlerweile um einiges häufiger für Datenverluste verantwortlich sind, liegt laut Experten vor allen Dingen daran, dass wegen unangebrachter Sparsamkeit alte Datenträger so lange benutzt werden, dass es zu Datenverlusten und es so zu großen Schäden durch Verschleiß kommen kann. Vor allem sind Bänder von diesem Verschleiß betroffen. Ebenso spielt der Umstand eine Rolle, dass kleine und mittlere Unternehmen immer öfter bei der Datensicherung auf die Speicherung auf externen Festplatten setzen. Die aktuell gängige Speicherhardware benötigt eine deutliche höhere mechanische Genauigkeit, um auf gleichem Raum ein Vielfaches an Daten zu speichern. Daher steigt gleichzeitig auch die Gefahr, dass trotz aufwendiger Qualitätskriterien ein Hardwarefehler auftreten kann. Da die Daten bedingt durch den technischen Fortschritt auf immer kleineren Datenträgern gespeichert werden können, sind die Resultate eines Datenverlusts in den heutigen Tagen meist schwerwiegender, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Ein weiterer Grund, dass mehr und mehr die Ursachen für eine notwendige Datenrettung durch Hardwareprobleme zu finden sind, liege am gestiegenen Laptop-Anteil auf dem Rechnermarkt. Laptops sind dadurch, dass sie nicht ausschließlich stationär eingesetzt werden und daher auch transportiert werden, einem deutlich höheren Schadensrisiko als „normale” PCs ausgesetzt. Es kommt meist zu Schäden an der Hardware eines Laptops bei einem Transport, zum Beispiel durch Herunterfallen oder Erschütterungen beim Transport, so dass eine Datenrettung notwendig wird. Bedienungsfehler durch den User nehmen hingegen in den letzten Jahren leicht ab. Vor 6 Jahren noch waren die User für rund 30 Prozent aller Datenverluste und damit für notwendige Datenrettungen selber verantwortlich. Vor 2 Jahren bereits war dieser Wert mit knapp einem Viertel aller Fälle, die eine Datenrettung erforderlich machten, schon um einiges niedriger. Dies liegt zum einen daran, dass die User bewusster mit ihren Daten umgehen und der User im Schnitt ein besseres Grundwissen im Umgang mit Daten vorweisen kann. Außerdem werden Datenrettungen auch dadurch vermieden, dass im PC Bereich eine gestiegene Benutzerfreundlichkeit zu finden ist und zudem qualitativ immer bessere Tools zur Datenrettung auf dem Markt zu finden sind. Allerdings sind durch den aus Gründen des technischen Fortschritts ein gesteigerter Funktionsumfang und daher eine kompliziertere Komplexität von Anwendungen zu beobachten, die dem User mehr und mehr an Wissen abverlangen und daher zu Fehlern führen können, die dann eine Datenrettung erforderlich machen. Der Anteil an Datenverlusten, die durch korrumpierte Software verursacht werden, ist in den letzten Jahren leicht zurück gegangen. Das macht deutlich, dass die Softwarequalität offenbar gestiegen ist. Wegen des globalen Konkurrenzdrucks im Softwaregeschäft gewinnen Qualitätsmanagementmaßnahmen mehr und mehr an Relevanz. Zuverlässige Qualität ist ein markanter Wettbewerbsvorteil und zahlt sich auch auf längere Sicht für die Softwareunternehmen aus. Aber ebenfalls in diesem Bereich ist eine gestiegene Komplexität der Software ein Risiko, dass zu einem Datenverlust und damit zu einer notwendig gewordenen Datenrettung führen kann.Zudem ist ein Rückgang bei den Datenrettungen zu beobachten, die durch Viren notwendig geworden sind. Einer der Gründe dafür ist, dass früher noch viele Viren „zum Spaß” weit gestreut wurden, während die meisten Viren heute im Rahmen von organisierter Kriminalität eingesetzt werden. Dabei ist es vor allem das Ziel, gezielt Informationen auszuspionieren, zum Beispiel die Geheimnummern von Kreditkarten. Daten, die auf der Festplatte gespeichert sind, werden daher meist unberührt gelassen, um unentdeckt zu bleiben.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2008

Sind auf entsorgten Rechnern auch alle Daten gelöscht? Auch um dies sicher zu stellen, kann man Profis der Datenrettung um Rat fragen

Gelöschte Daten sind durch eine Datenrettung wieder herstellbar. Für Firmen, die mit der Datenrettung ihr Geld verdienen, ist dieser Tatbestand die Grundlage ihres Geschäfts - für Unternehmen, die alte PCs entsorgen, kann dieser Umstand  eine Sicherheitslücke sein. Auf alten PC oder Geräten, die nach Ablauf eines Leasing Vertrags zurück gegeben werden, sind des öfteren noch geschäftsspezifische Daten zu finden, die von den Dritten mühelos wieder hergestellt werden können. Daher sollte man vor der Entsorgung bzw. der Rückgabe von PCs Profis fragen, die sich mit der Wiederherstellung von Daten auskennen.Bloß einigen Firmen ist bewusst, dass sie geschäftliche Dateien auf gebrauchten Festplatten zurück lassen. Werden PCs aussortiert, auf denen sich noch interne Daten befinden, können sich immense Sicherheitsrisiken auftun. Nur die allerwenigsten Firmen sorgen sich darum, ihre Daten de facto unbrauchbar zu machen. Damit tut sich ein neues Geschäftsfeld für Unternehmen auf, die sich mit der Datenrettung auseinander setzen - quasi der umgekehrte Weg der Datenrettung, denn indem sie ihre Kenntnisse dafür einsetzen, auf ausrangierten PCs alle Daten unbrauchbar zu machen, besitzen sie eine zusätzliche Einnahmequelle durch diesen Umstand. Denn nicht bloß aussortierte PCs und Speichermedien sind für „iilegale” Datensammler von Interesse; auch Leihgeräte werden in den meisten Fällen nur unzureichend von Daten gesäubert, bevor sie zurückgegeben werden. Bei dem definitiven Löschen von Daten müssen  besondere Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, die ein Fachmann der Datenrettung genau kennt und das Unternehmen, das die Daten unbrauchbar machen möchte, dabei unterstützen kann. Viele Firmen, die eigentlich ihr Hauptgeschäft in der Datenrettung haben, stellen interessierten Kunden Tipps und Tricks für ein sicheres Datenlöschen zur Verfügung.

jetzt kommentieren? 17. Juni 2008

Wenn der Datenverlust droht - als letzte Hilfe bei Datenverlust bleibt eine professionelle Datenrettung

Selbst der konsequente Einsatz von regelmäßigen Backups ist keine Garantie und schützt nicht automatisch vor einem Datenverlust. Statistiken zu Folge sind Backups in mehr als 80 Prozent der Fälle von Datenverlusten nicht hilfreich, da bereits beschädigte Datenbestände mit gesichert werden. Dies fällt in der Regel vorher nicht auf, da das Backup augenscheinlich problemlos arbeitet. Ein Ausfall der primären Elemente zur Sicherung von Dateien kann ausschließlich physikalische Gründe haben, dabei ist schon ein Headcrash bei nur einer von mehreren miteinander gekoppelten Festplatten ausreichend. Eine oft vorkommende Ursache, die zu einem Datenverlust führen kann, ist eine Überhitzung und eine unzureichende Belüftung von Serverräumen, wodurch Prozessoren und Festplatten geschädigt werden können. Denn Überhitzung dehnt die Komponenten eines Laufwerks aus. Das hat zur Folge, dass die Lager nicht mehr richtig greifen, und die  Schreib/Leseköpfe ungleichmäßig die Disk-Oberfläche abtasten. Die richtige Justierung ist nicht mehr gewährleistet, eingeplante Spielräume beim Abfahren der Datenspuren werden überstrapaziert. Dadurch kommt es zu  Schreib- und/oder Lesefehler oder sogar zu einem Headcrash. Eine weitere Ursache, die zu einem Datenverlust führen kann und damit eine Datenrettung notwendig machen kann, ist das Vorkommen von Spannungsschwankungen oder Stromausfällen. Dabei hängen die Auswirkungen von diversen  Dingen ab, zum Beispiel vom Betriebs- und/oder vom Datensystem. Ein wichtiger Punkt ist zudem, welche Aktion im Moment des Versorgungsausfalls in Angriff genommen wurde. Einige Betriebssysteme besitzen automatische Scan-Funktionen und Reparatur-Software, die aber in den meisten Fällen unzureichend sind und den Datenverlust verschlimmern können, wodurch eine Datenrettung ungleich komplizierter werden kann. Selbst wenn man batteriebetriebene Vorsorgemaßnahmen eingebaut hat, ist damit keine absolute Sicherheit gewährleistet. Die Batterien bieten bloß für eine begrenzte Zeit eine Stromversorgung  und sind sowieso nicht von Nutzen, wenn nicht alle Komponenten damit abgesichert werden. Auch die so genannte elektrostatische Entladung ist eine Gefahr, die eine Datenrettung notwendig machen kann. Eine elektrostatische Entladung ist ein Stromimpuls, der durch eine Spannungsdifferenz ausgelöst werden kann. Lebewesen spüren die elektrostatische Entladung erst ab einem Wert von circa 3000 Volt, während bei elektronischen Geräten schon eine elektrostatische Entladung von nur 10 Volt ausreichen kann, um elektronische Komponenten in Mitleidenschaft zu ziehen. Die Auswirkungen einer elektrostatischen Entladung können in einigen Fällen erst Wochen oder Monate später wirksam werden. Ein weiterer Hauptgrund, der zu einem Datenverlust führen kann und eine Datenrettung notwendig werden lässt, sind Bedienungsfehler durch den User. Meist hilft im Endeffekt ausschließlich  eine professionelle Datenrettung, wobei statistisch gesehen über 80 Prozent der Datenrettungen erfolgreich durchgeführt werden  können. Wenn User zur Selbsthilfe greifen und dabei Fehler machen, die den Datenverlust verschlimmern oder irreparabel machen, ist die Lage meist dramatisch. Daher gehören Vorsorgemaßnahmen, um einen Ausfall zu verhindern, unbedingt zu einem Umgang mit EDV Komponenten dazu.

jetzt kommentieren? 11. Juni 2008

Virtueller Datenverlust nimmt mehr und mehr zu und schafft ein vollkommen neues Feld auf dem Gebiet der professionellen Datenrettung

Die so genannte Virtualisierung wird bei PC Benutzern immer beliebter, denn man spart dadurch nicht nur Zeit, sondern im Business auch Geld. Diese Ersparnisse von Geld und Zeit sollte den User aber nicht übersehen lassen, dass es ebenfalls in einer virtuellen Speicherperipherie zu einem Verlust von Daten kommen kann, und dass kann sogar größere Schäden nach sich ziehen als bei „normalen” Datenverlusten und damit eine Datenrettung erschweren. Daher sind Profis, die sich beruflich mit der Datenrettung beschäftigen, dazu gezwungen neue Technologien zu ersinnen, die sich mit „virtuellen Datenverlusten” beschäftigen und eine Datenrettung auf diesem Gebiet möglich machen. Denn die Zahl dieser Datenverluste steigt und steig, alleine in diesem Jahr um das Zehnfache im Bereich der Datenrettungen im Feld der virtuellen Systeme. Kommt es nämlich in einer virtuellen Umgebung zu einem Datenverlust, ist es eine sehr heikle Aufgabe, die Gründe dafür zu finden und eine Datenrettung möglich zu machen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von dem physikalischen Level der jeweils betroffenen Datenträger bis hin zu dem Organisationslevel und erfordern fundiertes Know-how und ein detailliertes Wissen über virtuelle Umgebungen. Ausschließlich Spezialisten der Datenrettung, die auf diesem Gebiet über die relevante Erfahrung verfügen, die sie laufend weiter entwickeln, können solche Datenrettungen durchführen. Nur mit dem nötigen Hintergrundwissen kann man verlorene Daten, die auf einer virtuellen Ebene gespeichert wurden mit Hilfe einer Datenrettung wieder herstellen. Da auch das Gebiet der Datenrettung ständigen Wandlungen unterworfen ist, müssen sich Firmen, die eine professionelle Datenrettung anbieten, immer und immer fortbilden und sich den neuen Gegebenheiten anpassen, um auf dem Gebiet der Datenrettung aktuell konkurrenzfähig zu sein.

jetzt kommentieren? 10. Juni 2008

Die Datenrettung: Der letzte Weg, um verloren geglaubte Daten wieder herstellen zu können

Die Datenrettung, nach dem englischen Begriff auch oft als Data Recovery bezeichnet, hat das Ziel,  wird gelöschte und/oder. defekte Dateien auf einem Datenträger wieder herzustellen oder nicht mehr lesbare Daten wieder verfügbar zu machen. Dabei kann es sich um Dateien auf einer Festplatte, auf externen Medien wie zum Beispiel einer DVD oder einer CD, aber auch um Daten, die sich auf Speicherkarten oder auf USB Sticks befinden, handeln. Nicht immer geht es bei der Datenrettung zwangsläufig um defekte Datei Strukturen, sondern zudem um beschädigte Speichermedien, deren Daten nicht mehr unmittelbar ohne eine erfolgreiche Datenrettung benutzt werden können. Viele Probleme, die eine Datenrettung erforderlich machen, resultieren aus Fehlern und/oder leichtsinnigen, unüberlegten Selbstversuchen der Datenrettung durch den User. Wer aber einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, verringert das Risiko eines Datenverlusts und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Datenrettung, wenn der Fall des Datenverlusts doch eintreten sollte. So muss zum Beispiel beachtet werden, dass man immer eine Datensicherung wie etwa ein automatisches Backup oder nach größeren, wichtigen Änderungen durchführt. Ein hochwertiger Virenscanner sollte zudem auch auf dem Rechner installiert werden, zudem eine Firewall, um das Eindringen von unerwünschten Programmen verhindern zu können. Auch sollte man mit Hilfe spezieller Tools Systemänderungen überwachen, besonders im Bereich der Registry. Das Betriebssystem sollte so eingestellt sein, dass man die Daten auf verschiedene Datenträger bzw. Partitionen verteilt. Ganz wichtig: Sollten sich seltsame Geräusche beim Betrieb der Festplatte bemerkbar machen, sollte man versuchen, die Daten schnell auf eine externe Festplatte zu speichern. Wenn das nicht gelingt, kann man nur noch einen Spezialisten beauftragen, der sich mit der Datenrettung auskennt.Dieser Spezialist wird die Datenrettung stets von einem externen System aus starten, welches einwandfreie Funktion aufweist. Bei der Voranalyse der Datenrettung wird zuerst versucht, den Hauptfehler zu finden. Läuft zum Beispiel die Festplatte noch, weist aber einen physikalischen Schaden auf, so muss dieser Schaden als erstes repariert werden. Bootet die Festplatte hingegen gar nicht mehr, braucht man die Hilfe eines unterstützenden Tools, dass extern zum Beispiel von einer DVD oder einem USB Stick hinzugezogen wird. Dabei muss auf das  BIOS des PC zugegriffen werden. eingestellt werden. Das BIOS (Basic Input Output System) ist das Programm, das den Start des Betriebssystems des PC beginnt, und kann beim Hochfahren des PC mit dort nur angegebener Funktionstaste eingesehen und so konfiguriert werden, dass eine Datenrettung eingeleitet werden kann.

jetzt kommentieren? 10. Juni 2008

Datenrettung durch den Profi: Meist die einzige Option, um verloren geglaubte Daten retten zu können

Bei schwer wiegenden Problemen, bei denen ein kompletter Datenverlust droht, können nur noch Profis eine Datenrettung durchführen, die sich auf dem Gebiet der Datenrettung profiliert und spezialisiert haben. Meist gehen diese Profis der Datenrettung wie folgt vor: Nach Eingang Ihres der beschädigten Festplatte wird versucht, die Dateien Bit für Bit wieder herzustellen. Dabei werden speziell für den Zweck der Datenrettung entwickelte Tools und Programme heran gezogen, die perfekt auf das jeweilige Betriebssystem und die Strukturen der vorliegenden Daten angepasst sind. Die Datenrettung Profis bringen die nötigen Systemkenntnisse mit, die ihnen bei der Datenrettung helfen, welche Dateien in welchen Bereichen, Sektoren, Partitionen oder Segmenten auf der betroffenen Festplatte zu suchen sind und wie die beschädigten Daten wieder gerettet werden können. In manchen Fällen ist die Festplatte so arg in Mitleidenschaft geraten, dass sie in einem so genannten Reinraum behandelt werden muss. Ein Reinraum ist ein gänzlich staubfreier Raum, der u. a. auch bei der Herstellung von Chips benutzt wird. Hier wird der die Art der Beschädigung festgestellt und die Erstellung eines Images der Dateien vorgenommen. In einem komplizierten Prozess werden hier die auf der Festplatte immer noch vorhandenen Daten wieder „sichtbar” gemacht und im Anschluss daran ausgelesen. Schließlich versuchen die Profis der Datenrettung, die Strukturen des Datensystems wieder soweit wiederherzustellen, dass auf die verloren geglaubten, bzw. beschädigten Daten wieder zugegriffen werden kann. War die Datenrettung letzten Endes von Erfolg gekrönt, werden die Daten auf einen neuen Datenträger gespeichert, den der Kunde gemeinsam mit einer detaillierten Vorgehensweise zum Wiederaufspielen der geretteten Daten zurück geschickt bekommt.

jetzt kommentieren? 04. Juni 2008

Wenn die Festplatte streikt: Land in Sicht durch eine durchdachte und gewissenhafte Datenrettung

Wenn die Festplatte plötzlich Probleme macht, gilt es in erster Linie, Ruhe zu bewahren, und erst einmal den PC auszuschalten. Dann sollte man das System neu starten, möglicherweise von einer externen Festplatte aus.Dabei sollte man beachten, dass man die Festplatte nicht überschreibt oder sogar noch mehr beschädigt, um eine Datenrettung nicht noch zusätzlich zu erschweren oder sogar unmöglich zu machen. Daher sollte man die Installation von neuen Programmen auf der Festplatte auf jeden Fall vermeiden. Sollte die Festplatte atypische, laute Geräusche von sich geben, schaltet man den Computer am besten sofort aus Die Festplatte kann nämlich physisch noch mehr in Mitleidenschaft geraten, was dazu führen kann, dass bei einer Datenrettung nur noch einige Daten zu retten sind. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass man die Daten retten kann, wenn man den Datenträger in die Gefriertruhe legt. Das Gegenteil ist aber der Fall: Eine solche Vorgehensweise verschlechtert die Chancen auf eine Datenrettung, denn sie verursacht Feuchtigkeit, die in den Datenträger sickern kann. Bei Selbstversuchen kann man das Problem durch falsches Vorgehen noch verschlimmern und eine Datenrettung damit erheblich verkomplizieren. Daher sollte man sich besser an eine Firma wenden, die sich auf die Datenrettung spezialisiert hat, um von diesem Unternehmen eine fachkundige Beratung zu erhalten. Auch kann man sicher sein, dass Profis der Datenrettung nie Daten auf der Festplatte überschreiben, so dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein zusätzlicher Schaden entstehen kann. Die Firmen, deren Metier die Datenrettung ist, erstellen in kürzester Zeit eine Kopie der Daten, so dass noch zusätzlich nach weiteren Lösungswegen gesucht werden kann. Ein Datenrettungs Profi verfügt über adäquate Präzisionsgeräte und kennt eine Hülle und Fülle an Möglichkeiten, um eine Datenrettung erfolgreich, sicher und schnell durchzuführen. Wenn der Kunde es wünscht, sichern die Profis die geretteten Daten auf einem externen Datenspeicher, zum Beispiel auf einer USB-Festplatte. Dies ist immer abhängig von der Art der geretteten Daten: Will man  zum Beispiel nur JPEGS wiederherstellen, so kann man diese Daten auch auf eine CD oder DVD brennen.

jetzt kommentieren? 04. Juni 2008

Eine professionelle Datenrettung bei schwierigen Fällen sollte nur durch einen Profi durchgeführt werden

Natürlich gibt es eine Hülle und Fülle an kostenlosen Tools im Internet zu finden, mit deren Hilfe ein User kleinere Probleme selbst behandeln kann und dadurch eine Datenrettung vornehmen kann. Nach der Erfahrung von Firmen, die sich kommerziell mit der Datenrettung beschäftigen, kann ein Versuch in Eigenregie allerdings nach hinten los gehen und eine Datenrettung durch den Profi erschweren, wenn nicht sogar ganz unmöglich machen. Einer der häufigsten Fehler, den Laien bei einem Versuch der Datenrettung in Eigenregie machen, ist eine überstürzte Neuformatierung. Der User trifft auf Grund eines vermuteten Datenverlustes die Entscheidung, dass eine totale Neuformatierung des PC nötig ist, um anschließend die mit Hilfe eines Backups gesicherten Dateien erneut auf der Festplatte zu speichern. Daher führt er eine totale Neuformatierung der Datenträger und eine Neuinstallation des Systems durch, womit die ja noch vorhandenen Dateien allesamt überschrieben werden. Im Anschluss muss der User dann oft feststellen, dass das Backup entweder nicht aktuell ist oder Fehler aufweist. Dadurch, dass die originalen Daten auf der Festplatte gelöscht wurden, besteht wenig Aussicht, dass man eine Datenrettung erfolgreich durchführen kann. Um diesen Datenverlust zu verhindern, sollte man das Backup immer sorgfältig überprüfen und die Daten zur Sicherheit auf einer externen Festplatte speichern. Wer sich auf sein Backup blind verlässt und dann seinen PC direkt neu formatiert, muss bei der Datenrettung mit bösen Überraschungen rechnen. Auch potenzielle Schraubenzieherkönige sollten vorsichtig sein: Bei einem beschädigten Laufwerk versuchen einige User,beschädigte mechanische Teile wie zum Beispiel den Schreibkopf der Festplatte auszutauschen, indem sie ein neues Laufwerk kaufen und dann versuchen, die beschädigten Komponenten auszutauschen, an denen der Fehler vermutet wird. Dies funktioniert aber nicht so ohne Weiteres, denn jedes Laufwerk ist mit individuellen Informationen konfiguriert, so dass sich mit einem bloßen Austausch der Fehler nicht beheben lässt In so einem Fall sollte man sich nicht selbst mit dem Schraubenzieher an dem Gerät zu schaffen machen, sondern sich an einen Profi wenden, der sich mit der Datenrettung auskennt. Gewalt ist auch keine Lösung bei der Datenrettung. Manchmal kommen Anwender zu der irrigen Annahme, dass der Lesekopf klemmt, weil kein Geräusch zu hören ist, das darauf hinweist, dass sich die Platten im Inneren des Laufwerks bewegen. Um das Problem zu lösen, bauen manche User das Laufwerk aus, um es zu schütteln oder es gar am Tisch zu stoßen. So wird das Laufwerk allerdings erst recht beschädigt, und es kann dazu kommen, dass die Daten komplett unlesbar werden und eine Datenrettung wird deutlich schwerer durchzuführen. Bei einem umgekippten Colaglas kann es leicht zu Feuchtigkeitsschäden auf der Festplatte kommen. Manche User setzen dann  zur Datenrettung einen Fön ein und beschädigen die Festplatte so erst recht, denn durch den Einsatz des Föns wird die Feuchtigkeit nur noch weiter in das Laufwerk transportiert und damit der Schaden verschlimmert. Bei Feuchtigkeitsschäden ist dringend zu raten, das nasse Laufwerk direkt zur Datenrettung an einen Profi zu schicken. So sind die besten Chancen vorhanden, dass eine Datenrettung von Erfolg gekrönt wird. Auch der Einsatz von Tools zur Datenrettung kann bei einem physikalischen Defekt des Laufwerks und/oder der Festplatte den Schaden eventuell vergrößern und eine Datenrettung verkomplizieren. Cleverer ist es, den PV in ausgeschaltetem Zustand an einen Profi zu schicken, der sich mit der Datenrettung auskennt. Will man jedoch trotzdem Tools zur Datenrettung einsetzen, sollten die Tools nur im Safe-Modus eingesetzt werden. In diesem Modus untersucht das Tool den Zustand des Systems, ohne direkt einen Reparaturversuch in Angriff zu nehmen. starten. Dass im PC Bereich immer mal wieder Hardware- und/oder Softwarefehler auftreten können, ist Fakt.  Doch bei unsachgemäßen Reparaturversuchen des Users in Eigenregie kann eine Datenrettung deutlich erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Bei einer Datenrettung ist der erste Rettungsversuch oftmals der entscheidende Rettungsversuch. Wer Wert auf eine erfolgreiche Datenrettung legt, sollte sich an einen Fachmann für die Datenrettung wenden, wenn ein Datenträger Fehlfunktionen aufweist, denn mit fachmännischer Hilfe bedeutet ein Datenverlust nicht zwangsläufig, dass eine Datenrettung nicht noch erfolgreich durchgeführt werden kann.

jetzt kommentieren? 04. Juni 2008

Wichtiger Grundsatz bei der Datenrettung: Hardware kann nicht mit Software repariert werden

Bei Selbstversuchen in Bezug auf die Durchführung einer Datenrettung sollte man vorsichtig sein, denn auch ein gut gemeinter Versuch der Datenrettung kann nach hinten los gehen und eine Datenrettung erschweren oder sogar unmöglich werden lassen. Es gibt zwar gute Tools, die man für eine Datenrettung einsetzen kann. Diese Tools haben allerdings nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Festplatte technisch gesehen einwandfrei funktioniert. In dem Fall kann man in der Regel verloren geglaubte Daten, Verzeichnisstrukturen und auch Partitionen von einer gelöschten, formatierten oder durch Viren in Mitleidenschaft geratene Festplatte wiederherstellen.Oberste Regel bei dem Versuch der Datenrettung ist dabei, dass sämtliche Tools auf jeden Fall auf einem externen Datenträger installiert werden sollten.

Bei einem Datenverlust sollte man nicht mehr von der Festplatte booten und definitiv nicht neue Daten auf die Festplatte laden oder speichern. Die Mär, dass eine Festplatte siebenmal überschrieben werden muss, damit die Daten gelöscht sind, ist ein Irrglaube, denn wenn die Daten einmal überschrieben worden sind, dann sind die Daten gelöscht. Bei Benutzung der Tools muss man die defekte Festplatte als zweite Festplatte anschließen und die Tools nur im  „Read Only”-Modus einsetzen. Am besten ist es, wenn man Sektor für Sektor vorgeht, um ein Image von der Festplatte zu erstellen und damit dann zu arbeiten. Höchste Vorsicht ist  beim Anschluss von Laptop-Festplatten mit Hilfe eines Adapters geboten. Alle Tools können nur dann zu einer erfolgreichen Datenrettung führen, wenn die Festplatte vom BIOS System korrekt erkannt wird und Zugang zu der Datenoberfläche zulässt. Ansonsten bringen diese Tools gar keinen Erfolg und können die Probleme unter Umständen sogar verschlimmern und eine Datenrettung unmöglich machen. Bei allen „seltsamen” Geräuschen, die von  der Festplatte ausgehen, sollte man auf den Einsatz von Tools generell verzichten und sich an einen Fachmann wenden, der sich auf die professionelle Datenrettung spezialisiert hat.

jetzt kommentieren? 04. Juni 2008