Monatsarchiv für Februar, 2009
Die meisten Nutzer von Rechner mit einem Microsoft Betriebssystem kennen das Phänomen: Der Computer wird plötzlich zusehend langsamer. Das Öffnen von Programmen oder Dateien dauert viel länger als gewohnt. Dieses seltsame Verhalten des Rechners verführt manche Benutzer dazu ein wenig selbst herumzudoktern. Die Folgen sind selten ein Computer der schneller arbeitet, sondern ein Verlust von Daten die nicht mehr hergestellt werden können. Um einen Datenverlust vorzubeugen oder dem Computer wieder mehr Geschwindigkeit zu verleihen ist es sinnvoll, regelmäßig eine Defragmentierung durchzuführen. An dieser Stelle gleich eine Warnung: Regelmäßig soll keinesfalls bedeuten täglich oder alle vier Wochen. Auch zu häufiges Defragmentieren kann dem Computer schaden. Ein guter Vergleich ist der Frühjahrsputz in Haus und Wohnung: Den führt man auch nicht wöchentlich durch, oder? Warum sollte ein Festplatte regelmäßig defragmentiert werden? Windows ist so konzeptioniert, dass auf einem Teil der Festplatte auch dann eine Datei abgelegt wird, wenn nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist. Für den Computer ist der fehlende Platz kein Problem. Er verteilt die Datei einfach auf der Festplatte. Ein Teil wird auf den Anfang der Festplatte geschrieben, weil dort freier Platz ist, ein anderer Teil der Datei landet am Ende der Festplatte. Die Datei wird in unterschiedliche Stücke, Fragmente, zerlegt und abgespeichert. Der Nutzer selbst merkt davon natürlich nichts. Wird die Datei geladen sucht der Computer sich die Teile der Datei wieder zusammen und lädt sie. Hier wird auch gleich der große Nachteil dieser Methode klar: Das Zusammensetzen der in Fragmente zerlegten Datei kostet Zeit. Im Gegensatz ist eine Datei die komplett auf der Festplatte abgelegt ist, schneller zu öffnen. Um einen Leistungsabfall bei dem eigenen Rechner zu verhindern, sollte die Festplatte regelmäßig defragmentiert werden. Im Abschnitt Programme findet sich bei Windows XP als Zubehör unter dem Punkt Systemprogramme die Möglichkeit der Defragmentierung. Je nach Festplattengröße und den defragmentierten Dateien kann es schon mehrere Minuten dauern, bis dieses Programm seine Arbeit verrichtet hat. Durch entsprechende Schaltflächen kann das Programm unterbrochen werden.
22. Februar 2009
Manchmal macht man Dinge, die man lieber gelassen hätte. Das geht am Computer ganz besonders leicht. Schnell sind Daten gelöscht oder überschrieben, die man eigentlich noch dringend gebraucht hätte. Selbst ganz Programme kann man aus Unachtsamkeit, oder wenn man leichtsinniger Weise seine Kinder an den PC lässt, schnell deinstallieren. Das scheint erst einmal kein großes Unglück zu sein, schließlich lässt sich so ein Programm genauso schnell wieder installieren, sofern man hoffentlich über eine Original - Programm - CD verfügt. Das stimmt zwar, dass Programm selbst ist rasch wieder auf der Platte; jedoch sind viel entscheidender die Daten, die zu dem Programm gehört haben, beispielsweise Dateien, Bilder, Kontakte, E-Mails oder was sonst noch so vorstellbar ist. Mit dem Verlust des Programms werden häufig auch die dazugehörigen Daten entfernt, die mit ihm erstellt oder verwaltet wurden. Das kann ärgerlich sein, aber auch eine Katastrophe. Wer aus Versehen seine Jahresbuchhaltung eliminiert hat, der hat mehr als nur ein kleines Problem.
So benötigt man also dann keine Datenrettung, wenn das Programm ohnehin nicht verwendet wurde. In diesem Fall wird man es wohl auch nicht wirklich vermissen. Wer jedoch mit einem Programm wichtige Daten vernichtet hat, der wird vermutlich mit eigenen Mitteln nicht wieder an sie gelangen, sofern er nicht eine eigentlich obligatorische Datensicherung regelmäßig durchgeführt hat.
In diesem Fall sollte man unbedingt, bevor man sich selbst an voraussichtlich nutzlose Rettungsversuche macht, besser an einen Datenrettungsprofi wenden. Ein professionller Datenretter verfügt über alle Kenntnisse, die zur Wiederherstellung sowohl des Programms, aber vor allem der dazugehörigen Daten erforderlich ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Datenrettung gelingt, ist in diesem Fall ungleich größer als bei Selbstversuchen.
13. Februar 2009
Für viele Menschen, aber vor allen Dingen für fast alle Unternehmen, ist der Computer heute in unverzichtbares Arbeitsmittel. So vertraut man ihm zahllose Daten an, auch solche, deren Verlust äußerst schmerzhaft oder sogar existenzbedrohend sein könnte.
Gerade im Privatbereich fehlt es häufig an einer konsequenten Datensicherung, so dass bei einem Datenverlust oft große Ratlosigkeit herrscht.
Eine sehr beliebte Anwendung für Privatleute ist, besonders seit die Digitalfotografie ihren Siegeszug angetreten hat, die Bearbeitung und Speicherung von digitalen Fotos auf dem heimischen Computer. Viele dieser Bilder zeigen unvergessliche Momente, die sich nicht wiederholen lassen, etwa Familienmitglieder oder Urlaubserlebnisse, aber auch solche, die die Arbeit betreffen. Unternehmen die mit Bildern zu tun haben, etwas Werbeunternehmen oder Modelagenturen, trifft der Verlust von Bilddateien ganz besonders hart.
Tritt der Fall ein, dass auf Grund eines Hard,- oder Softwarefehlers Bilddateien nicht mehr abrufbar sind, werden Unternehmen in der Regel noch die wenigsten Probleme damit haben, da hier in vielen Fällen mit professionellen Datensicherungen gearbeitet wird. Dies ist jedoch keineswegs immer der Fall. Gerade bei jungen Firmen treten solche Dinge am Anfang gerne in den Hintergrund, da man sich in der Startphase eines Unternehmens um tausend andere Sachen kümmern muss. Dafür ist hier ein Datenverlust besonders fatal, da er mitunter die eben entstehende Firma rasch in die Insolvenz treiben kann.
Oft liegen noch bestimmte Bilder auf anderen Speichermedien bereit, auch wenn man sie dort nicht gezielt zwecks Datensicherung gespeichert hat. So ist die Fotokarte oder eine Foto - CD mitunter noch vorhanden, mit der sich wenigstens ein Teil der verlorenen Aufnahmen wiederherstellen lässt.
Um alle Daten zu retten, wird man jedoch kaum um die Beauftragung eines professionellen Datenretters umhin kommen. Dieser kann auch bei schwerwiegenden Fehlern oder sogar bei Feuer,- oder Wasserschäden an der Hardware in aller Regel die Daten retten. Dafür stehen den Profis nicht nur ausgewiesene Fachleute, sondern auch alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung, die man zur Datenrettung benötigt.
09. Februar 2009