Monatsarchiv für März, 2009
Gespeicherte digitale Daten werden für jeden einzelnen immer wichtiger. Nicht nur die Informationen auf dem Firmencomputer oder zu Hause haben für die meisten inzwischen eine hohe Relevanz. Schon der Verlust der Daten auf dem Handy können äußerst schmerzlich sein. Statistisch gesehen hat heute jeder Bundesbürger mindestens ein Mobiltelefon. Die Beliebtheit dieses inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Alltagsgegenstandes wächst unaufhörlich. Gleichzeitig werden die Funktionen der kleinen Technikwunder immer umfangreicher. Während man in früheren Zeiten die Rufnummern seiner Freunde und der Leute, mit denen man häufiger telefonierte, in aller Regel noch im Kopf hatte, dürfte das heute dank Nummernspeicher nur noch bei wenigen Menschen der Fall sein. So kann ein Defekt der so genannte SIM - Karte des Telefons, auf dem all diese Telefonnummern, aber auch Kalendereinträge gespeichert sind, unerfreuliche Konsequenzen haben. Da fast niemand eine Datensicherung seinen Mobiltelefons durchführt oder gar die Nummern nochmals auf Papier notiert, kann es lange dauern, bis man sein Telefonregister wieder vollständig beisammen hat.
Dabei werden Handys heute schon als kleine Büros eingesetzt; Geschäftsdaten und wichtige Details werden heute nicht mehr im Notizbuch mitgeführt, sondern im Telefon gespeichert. Während zumindest in Firmen für die Computer, auch für die Notebooks, Datensicherungen vorgeschrieben werden, ist dies bei Handys keineswegs üblich.
Umso wichtiger ist es, dass man im Fall der Fälle einen Ansprechpartner hat, der bei einem Defekt möglichst schnell und kompetent helfen kann. Ein Datenverlust kann beim Handy schnell eintreten. Nicht nur durch Diebstahl oder indem man es irgendwo vergisst; dann kann auch ein Datenretter nicht mehr helfen. Aber bereits ein Sturz oder ein umgeworfenes Glas kann das Gerät nachhaltig beschädigen.
Die Datenretter unterscheiden bei ihrer Arbeit zwei Speicherort auf einem Mobiltelefon. Einmal der interne Speicher des Geräts, der fest eingebaut ist. Hier kann nur durch Auslesen der Daten und Übertragung auf ein anderes Gerät der Datenverlust verhindert werden.
Die SIM - Karte dagegen ist selbst ein kleiner Computer, auf dem die meisten verwendeten Daten abgelegt werden, weshalb man auch einfach sein Telefon ohne Datenverlust wechseln kann, wenn man diese SIM - Karte in das neue Gerät einsetzt.
24. März 2009
Das Betriebssystem ist das Rückgrat eines Computers - ohne dies, geht gar nichts. Es erweckt die Hardware erst zum Leben und sorgt im Hintergrund dafür, dass alle Prozesse koordiniert und störungsfrei ablaufen. Das ist der Idealfall. Da Betriebssysteme jedoch hoch komplexe Softwaregebilde sind, die aus vielen Millionen Zeilen Programmcode bestehen, ist Fehlerfreiheit dabei kaum zu erreichen.
Ein Betriebssystem kann durch einen Datenverlust ganz besonders empfindlich in seiner Funktion beeinträchtigt werden. Nicht nur, dass man auf die besagten beschädigten Daten nicht mehr zugreifen kann - auch die Gesamtfunktion des Betriebssystems kann fehlerhaft oder unmöglich werden. Der Computer ist ist schlimmsten Falle also nicht mehr benutzbar, alle dort gespeicherten Daten und Programme sind in Gefahr.
In einem solchen Fall sollte man jedoch weder die Nerven verlieren, noch die Hoffnung. Auch hier kann eine professionelle Datenrettung in aller Regel helfen und nicht nur die beschädigten oder unlesbaren Daten wiederherstellen, sondern auch das Betriebssystem wieder zum Laufen bringen.
Ein Datenverlust kann ein Betriebssystem deshalb so schwer beeinträchtigen, da nur über dieses die Steuerung der Hard,- und Software erst möglich wird. Es koordiniert alle Prozesse und auch die Ein,- und Ausgabe von Daten mittels verschiedener Geräte. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Betriebssysteme, die nach unterschiedlichen Prinzipien aufgebaut sind.
Eine der wichtigsten Aufgaben eines Betriebssystems ist das Management des zur Verfügung stehenden Speichers. Dies ist eine komplexe Aufgabe, die entsprechend empfindlich auf Störungen reagiert.
Insgesamt sind heute etwas einhundert verschiedene Dateisysteme und Partitionsarten im Einsatz, die sich jeweils durch bestimmte Vor,- und Nachteile auszeichnen und sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen. Eine Datenrettung bei Störung des Betriebssystem erfordert daher ausgewiesene Fachleute, die sich mit der Vielzahl der Varianten auskennen.
17. März 2009
Grundsätzlich ist für die Sicherheit der Daten auf einem Computer eines sehr wichtig: Ordnung. Wie auf einem Schreibtisch der mit den verschiedensten Unterlagen voll gestapelt ist, findet man nichts auf einer Festplatte die unordentlich ist. Fundamental wichtig ist, zur Absicherung und Wiederherstellung von Daten, dass die Dateien benannt werden. So sollte nach einem individuellen System die Dateien einem Namen und ein Datum erhalten. Durch diese muss man sich den Inhalt der Dateien erschließen können. Der Dateiname macht ersichtlich, ob es sich dabei um ein Foto oder ein Textdokument handelt. Wichtig ist ebenfalls die Ablage der Dateien. Diese müssen in einer übersichtlichen Struktur von Ordner abgelegt sein. So gehören Textdokumente nicht in das Programm zur Verwaltung von Fotos. Bei dieser Systematik ist es sinnvoll die Standardformate zu verwenden. Digitale Bilder lassen sich sehr gut im TIFF Format archivieren. Der Vorteil daran ist, dass sich die Fotos mit den meisten Programmen öffnen lassen und die Informationen zu dem Foto komplett angezeigt werden. Kritisch sind dagegen Dateien im RAW-Format. Jeder Hersteller von Digitalkameras hat hierfür sein eigenes Format. Die wenigsten Nutzer von Rechner stehen dem JPG Format kritisch gegenüber. Das kann, wenn es um die Archivierung geht, mittelfristig Folgen haben. Denn zu einer Langzeitarchivierung eignet sich dieses populäre Format nicht. Die Daten werden bei JPGs zu sehr komprimiert. Was zu teilweise erheblichen Verlusten beim Abspeichern führen kann. Für die Dateien mit Musik darauf eignen sich WAV-Dateien. Bei dem MP3 Format kommt es ebenfalls langfristig zu Datenverlusten, da die Dateien zu sehr komprimiert werden. Ein Problem bei Musikdateien ist der Kopierschutz. Die Musikindustrie versucht durch diverse Schutzprogramme die illegale Verbreitung von Musik zu unterbinden. Dies hat auch Folgen bei der Langzeitarchivierung von Musikdateien. So kann auf anderen Geräten zur Abspielung der Musik zukünftig dies nicht mehr funktionieren, da Kopierschutzprogramme verhindern, dass beliebig viele Sicherungs CD´s erstellt werden können. Wichtige Textdateien sind als PDFs sicher archiviert.
01. März 2009