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Obwohl Laptops sich grundsätzlich nicht von einem Desktop - Computer unterscheiden gelten für die Datenrettung doch gewisse Besonderheiten. Im Grunde geht man, etwa bei Fehlern auf der Festplatte oder bei einem Hardwareproblem genauso an die Datenrettung heran. Jedoch unterscheidet sich ein Notebook auf Grund seiner kompakten Bauweise von einem normalen PC. Platz und Gewicht zu sparen hat bei der Konstruktion eines solchen Gerätes oberste Priorität. Darüberhinaus müssen alle Komponenten möglichst stromsparend sein. Der Konstrukteuer kann also nicht so verschwenderisch mit den Ressourcen verfahren, was auch für eine eventuell später erforderliche Datenrettung Konsequenzen hat. So hat ein Laptop in der Regel weniger Schnittstellen und bootfähige Laufwerke.
Erster Schritt bei der Datenrettung im Falle eines tragbaren Computers ist es daher, erst einmal Inventur zu machen und festzustellen welche Schnittstellen und Laufwerke überhaupt zur Verfügung stehen. Ein Diskettenlaufwerk wird heute in keinem modernen Notebook mehr zu finden sein. Dafür aber möglichweise eine CD-Brenner und sehr wahrscheinlich eine USB-Schnittstelle. Bei diesen Laufwerken beziehungsweise Speichermedien muss nun geprüft werden, ob sie bootfähig sind.
Allein die Tatsache das zum Beispiel ein USB - Laufwerk angeschlossen werden kann bedeutet noch nicht automatisch, dass man von dort auch booten kann. Dazu muss im so genannten BIOS eine Möglichkeit vorhanden sein, diese Schnittstelle entsprechend zu konfigurieren. Bei neueren Modellen sollte dies jedoch in der Regel möglich sein.
Hat man ein bootfähiges Laufwerk gefunden startet man nun ein entsprechendes Rettungssystem wie zum Beispiel Knoppix. Gelingt dies, kann man nunmehr auf die Daten des Gerätes zugreifen, sofern kein Hardwaredefekt vorliegt. In diesem Fall ist es empfehlenswert die Festplatte auszubauen. Um an sie zu gelangen schraubt man den Deckel am Boden des Laptops ab. Das weitere Vorgehen der Datenrettung ist aber nunmehr etwas für Fachleute. Wer sich hier nicht ganz sicher ist was er tut, sollte besser einen professionellen Datenrettungsdienst beauftragen.
25. Mai 2009
Datenrettung und Datensicherung ist für die meisten Computernutzer kein vorrangiges Thema. Während letzteres zumindest in größeren Unternehmen Standard ist, vernachlässigen viele private Anwender diesen wichtigen Punkt. Dabei ist eine solide Datensicherung der beste Weg, um sich vor Datenverlusten zu schützen. Daher ist es häufig der Fall, dass das Thema Datenrettung erst dann aktuell wird, wenn bereits ein Schaden eingetreten ist. Aus irgendeinem Grund sind wichtige Daten weg. Jetzt ist es allerdings zu spät, um Vorsorgemaßnahmen nachzuholen. Daher hilft jetzt nur ein genauer Blick in die virtuellen und mechanischen Innereien des Computers, um zumindest die Schadensursache zu lokalisieren. Solange man keine Veränderung vornimmt und auch tunlichst eigene Rettungsversuche unterlässt, die meist den Schaden nur verschlimmern, kann diese Inspektion dem professionellen Datenretter helfen. Nicht zuletzt lernt man Schwachpunkte des eigenen Systems kennen und kann so in Zukunft besser vorsorgen.
Eine häufige Fehlerquelle ist die Festplatte. Sie hat mechanische Teile, die irgendwann verschleissen. Genauso können elektronische Fehler vorliegen oder das Dateisystem hat einen Schaden erlitten. Um letzteres genauer eingrenzen zu können, muss man erst einmal herausfinden, mit welchem Dateisystem das eigene System überhaupt arbeitet. Dazu geht man bei den verbreiteten Windows-Rechner mit der Maus auf den Arbeitsplatz, und ruft mit der Maus die Eigenschaften des Laufwerks auf. Hier wird nunmehr angezeigt, um welches Dateisystem es sich handelt, hier entweder FAT oder NTFS.
Das Betriebssystem behandelt auch die Festplatte intern so, als sei sie nicht physisch vorhanden, sondern nur virtuell. Das heisst in der Fachsprache logisches Laufwerk, besser bekannt unter dem Begriff Partion. Davon lassen sich auf einer Platte durchaus mehrere einrichten. Verwaltet werden die Partitionen im so genannten Master Boot Record, kurz MBR. Das ist eine Tabelle, in der die Partitionen eingetragen sind. Wird diese Tabelle beschädigt, lassen sie einzelne oder alle Partitionen nicht mehr ansprechen- sie sind für das Betriebssystem nicht mehr vorhanden.
Eine Datenrettung erfolgt hier einfach dadurch, dass diese Tabelle wieder instand gesetzt wird.
01. April 2009
Das Betriebssystem ist das Rückgrat eines Computers - ohne dies, geht gar nichts. Es erweckt die Hardware erst zum Leben und sorgt im Hintergrund dafür, dass alle Prozesse koordiniert und störungsfrei ablaufen. Das ist der Idealfall. Da Betriebssysteme jedoch hoch komplexe Softwaregebilde sind, die aus vielen Millionen Zeilen Programmcode bestehen, ist Fehlerfreiheit dabei kaum zu erreichen.
Ein Betriebssystem kann durch einen Datenverlust ganz besonders empfindlich in seiner Funktion beeinträchtigt werden. Nicht nur, dass man auf die besagten beschädigten Daten nicht mehr zugreifen kann - auch die Gesamtfunktion des Betriebssystems kann fehlerhaft oder unmöglich werden. Der Computer ist ist schlimmsten Falle also nicht mehr benutzbar, alle dort gespeicherten Daten und Programme sind in Gefahr.
In einem solchen Fall sollte man jedoch weder die Nerven verlieren, noch die Hoffnung. Auch hier kann eine professionelle Datenrettung in aller Regel helfen und nicht nur die beschädigten oder unlesbaren Daten wiederherstellen, sondern auch das Betriebssystem wieder zum Laufen bringen.
Ein Datenverlust kann ein Betriebssystem deshalb so schwer beeinträchtigen, da nur über dieses die Steuerung der Hard,- und Software erst möglich wird. Es koordiniert alle Prozesse und auch die Ein,- und Ausgabe von Daten mittels verschiedener Geräte. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Betriebssysteme, die nach unterschiedlichen Prinzipien aufgebaut sind.
Eine der wichtigsten Aufgaben eines Betriebssystems ist das Management des zur Verfügung stehenden Speichers. Dies ist eine komplexe Aufgabe, die entsprechend empfindlich auf Störungen reagiert.
Insgesamt sind heute etwas einhundert verschiedene Dateisysteme und Partitionsarten im Einsatz, die sich jeweils durch bestimmte Vor,- und Nachteile auszeichnen und sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen. Eine Datenrettung bei Störung des Betriebssystem erfordert daher ausgewiesene Fachleute, die sich mit der Vielzahl der Varianten auskennen.
17. März 2009
Manchmal macht man Dinge, die man lieber gelassen hätte. Das geht am Computer ganz besonders leicht. Schnell sind Daten gelöscht oder überschrieben, die man eigentlich noch dringend gebraucht hätte. Selbst ganz Programme kann man aus Unachtsamkeit, oder wenn man leichtsinniger Weise seine Kinder an den PC lässt, schnell deinstallieren. Das scheint erst einmal kein großes Unglück zu sein, schließlich lässt sich so ein Programm genauso schnell wieder installieren, sofern man hoffentlich über eine Original - Programm - CD verfügt. Das stimmt zwar, dass Programm selbst ist rasch wieder auf der Platte; jedoch sind viel entscheidender die Daten, die zu dem Programm gehört haben, beispielsweise Dateien, Bilder, Kontakte, E-Mails oder was sonst noch so vorstellbar ist. Mit dem Verlust des Programms werden häufig auch die dazugehörigen Daten entfernt, die mit ihm erstellt oder verwaltet wurden. Das kann ärgerlich sein, aber auch eine Katastrophe. Wer aus Versehen seine Jahresbuchhaltung eliminiert hat, der hat mehr als nur ein kleines Problem.
So benötigt man also dann keine Datenrettung, wenn das Programm ohnehin nicht verwendet wurde. In diesem Fall wird man es wohl auch nicht wirklich vermissen. Wer jedoch mit einem Programm wichtige Daten vernichtet hat, der wird vermutlich mit eigenen Mitteln nicht wieder an sie gelangen, sofern er nicht eine eigentlich obligatorische Datensicherung regelmäßig durchgeführt hat.
In diesem Fall sollte man unbedingt, bevor man sich selbst an voraussichtlich nutzlose Rettungsversuche macht, besser an einen Datenrettungsprofi wenden. Ein professionller Datenretter verfügt über alle Kenntnisse, die zur Wiederherstellung sowohl des Programms, aber vor allem der dazugehörigen Daten erforderlich ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Datenrettung gelingt, ist in diesem Fall ungleich größer als bei Selbstversuchen.
13. Februar 2009
Für viele Menschen, aber vor allen Dingen für fast alle Unternehmen, ist der Computer heute in unverzichtbares Arbeitsmittel. So vertraut man ihm zahllose Daten an, auch solche, deren Verlust äußerst schmerzhaft oder sogar existenzbedrohend sein könnte.
Gerade im Privatbereich fehlt es häufig an einer konsequenten Datensicherung, so dass bei einem Datenverlust oft große Ratlosigkeit herrscht.
Eine sehr beliebte Anwendung für Privatleute ist, besonders seit die Digitalfotografie ihren Siegeszug angetreten hat, die Bearbeitung und Speicherung von digitalen Fotos auf dem heimischen Computer. Viele dieser Bilder zeigen unvergessliche Momente, die sich nicht wiederholen lassen, etwa Familienmitglieder oder Urlaubserlebnisse, aber auch solche, die die Arbeit betreffen. Unternehmen die mit Bildern zu tun haben, etwas Werbeunternehmen oder Modelagenturen, trifft der Verlust von Bilddateien ganz besonders hart.
Tritt der Fall ein, dass auf Grund eines Hard,- oder Softwarefehlers Bilddateien nicht mehr abrufbar sind, werden Unternehmen in der Regel noch die wenigsten Probleme damit haben, da hier in vielen Fällen mit professionellen Datensicherungen gearbeitet wird. Dies ist jedoch keineswegs immer der Fall. Gerade bei jungen Firmen treten solche Dinge am Anfang gerne in den Hintergrund, da man sich in der Startphase eines Unternehmens um tausend andere Sachen kümmern muss. Dafür ist hier ein Datenverlust besonders fatal, da er mitunter die eben entstehende Firma rasch in die Insolvenz treiben kann.
Oft liegen noch bestimmte Bilder auf anderen Speichermedien bereit, auch wenn man sie dort nicht gezielt zwecks Datensicherung gespeichert hat. So ist die Fotokarte oder eine Foto - CD mitunter noch vorhanden, mit der sich wenigstens ein Teil der verlorenen Aufnahmen wiederherstellen lässt.
Um alle Daten zu retten, wird man jedoch kaum um die Beauftragung eines professionellen Datenretters umhin kommen. Dieser kann auch bei schwerwiegenden Fehlern oder sogar bei Feuer,- oder Wasserschäden an der Hardware in aller Regel die Daten retten. Dafür stehen den Profis nicht nur ausgewiesene Fachleute, sondern auch alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung, die man zur Datenrettung benötigt.
09. Februar 2009
Ein Rechner kann durch verschiedene äußere Einflüsse schwer geschädigt werden. Die größte Gefahr für eine intakte Festplatte geht immer noch von dem Benutzer aus. Allzu oft versuchen Laien an den Konfigurationen des eigenen Computers herumzubasteln. Derartige Versuche enden oft desaströs. Die Festplatte wird ungewollt formatiert oder wichtige Einstellungen derart verändert, dass sie nicht mehr rekonstruiert werden können. Die Folge ist in den meisten Fällen ein teilweiser oder ein totaler Verlust von Daten. Ein weiteres Problem ist der unsachgemäße Umgang mit Rechnern. Der verschüttete Kaffee über einen Laptop ist dabei noch das kleinste Übel. Was oft passiert, ist das bei kalten Temperaturen die Festplatte schwere Schäden davon trägt. Auch werden Spezialisten sehr oft mit Laptops konfrontiert, die deformiert sind. Vor allem auf Reisen mit geschäftlichem Hintergrund, werden die Rechner oft unsachgemäß transportiert. Dabei kommt es zu schweren Beschädigungen des Gehäuses von dem Computer. Selbstverständlich leiden auch die elektronischen und mechanischen Bestandteile unter solchen Transportschäden. Viele Benutzer von Rechnern unterschätzen, die Anfälligkeit der mechanischen Teile eines Computers. Den wenigsten ist bewusst, dass ein solches elektronisches Gehirn auch aus mechanischen Teilen besteht. So sind bei einer Festplatte neben der Oberfläche vor allem der Lesekopf und der Motor sehr empfindlich. Spezialisten für die Rettung von Daten der Festplatten bekommen jeden Tag die unglaublichsten Schäden zu Gesicht. Computer die tagelang unter Wasser oder im Regen lagen gehören ebenso zum Repertoire der Schadensbilder, wie angebrannte Rechner. In speziellen Reinräumen beginnen die Fachleute ihre „Patienten” zu zerlegen. In den Reinräumen gelten die selben hohen Anforderungen wie bei der Produktion von Halbleitern. Nur gefilterte Luft darf in das Innere. Die Mitarbeiter der Datenretter müssen spezielle Schutzanzüge tragen. In dieser sterilen Laborumgebung zerlegen sie zuerst die Computer und bergen die Festplatten. Anschließend wird eine erste Fehlerdiagnose festgestellt. Dabei gibt es drei Varianten von Schäden: Mechanische, elektronische oder eine Mischung aus beiden.
31. Januar 2009
Jedermann hat im Schnitt tausende davon auf seinem Rechner - Dateien sind die Basis jeder elektronischen Informationsspeicherung. Wie wichtig eine Datei tatsächlich ist, merkt man oft erst, wenn sie nicht mehr zur Verfügung steht oder Fehler aufweist. Bevor man dies bemerkt, vergeht mitunter eine lange Zeit, da man nicht jede ständig benötigt, auch wenn sie wichtige Daten enthält. Der Verlust einer wichtigen Datei kann genauso schmerzhaft und fatal sein wie ein Totalverlust, je nachdem welche Bedeutung sie im Verhältnis zu anderen gespeicherten Informationen hat.Wer eine Beschädigung oder den Verlust einer solch wichtigen Datei bemerkt, sucht natürlich nach Rettungsmöglichkeiten. Wurde keine Datensicherung angelegt, ist jedoch eine Datenrettung aus eigener Kraft nicht immer möglich. Selbst automatisch erstellte Sicherungen können hier oft nicht helfen, wenn die Datei lange nicht benutzt wurde, da relevante Informationen dann längst wieder überschrieben sind.
Abhilfe kann hier eine professionelle Datenrettung schaffen. Eine mit dem nötigen Wissen und der erforderlichen Ausrüstung ausgestatteten Firma gelingt es in der Regel leicht, den Datenverlust wieder rückgängig zu machen.
Jeder Versuch, eine solche Datenrettung selbst durchzuführen, hat meistens keine Verbesserung, sondern eine Verschlimmerung der Lage zur Folge. Mit solchen Maßnahmen erschwert man dem professionellen Datenretter, den man schließlich doch benötigt, die Arbeit und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Vorhaben gelingt.
Dabei ist es gleichgültig, wie es zu dem Verlust der Dateien gekommen ist. Egal, ob man sie aus Versehen gelöscht oder überschrieben hat, oder ob die Hardware einen Defekt aufweist, der genau diese Datei unlesbar macht. Der Datenrettungsprofi ermittelt zuerst die Ursache, um sie dann mit geeigneten Mitteln zu beheben.
13. Januar 2009
Daten können nicht nur bei PCs und Notebooks verloren gehen, sondern auch bei den immer beliebter werdenden mobilen Datenträgern wie zum Beispiel USB - Sticks. Der Verlust dieser Daten ist nicht weniger schlimm, sofern man anderswo keine Datensicherung dafür angefertigt hat.Darüber hinaus sind Daten, die auf portablen Medien gespeichert sind, besonderen Gefahren ausgesetzt. Sie sind allen möglichen Umwelteinflüssen ausgeliefert, da sie ja ihrer Bestimmung gemäß transportiert werden. Das bedeutet Stöße, Temperaturschwankungen, elektromagnetische Felder, Flüssigkeiten und vieles mehr. Wurden durch diese Einflüsse die Daten auf dem Stick unlesbar, ist jedoch noch lange nicht alles verloren. Datenrettungsspezialisten sind ohne weiteres in der Lage, auch solche Datenträger wieder lesbar zu machen.
Ein USB - Stick oder andere Medien, die über diese Schnittstelle an einen Computer angeschlossen werden, ist ein Massenspeicher wie es zum Beispiel auch eine Festplatte oder eine DVD ist. Auf Grund der besonderen Natur der USB - Schnittstelle sind diese Medien einfach zu handhaben. Man kann sie sogar während des Betriebs anschließen oder wieder entfernen ohne das System negativ zu beeinflussen.
Was man aber keinesfalls tun darf, ist das Gerät zu entfernen, während es gerade mit Daten beschrieben wird. Das hat auf jeden Fall einen Datenverlust zur Folge, eventuell sogar Schäden an der Hardware selbst.
Eine weitere Ausführung von mobilen Datenträgern sind so genannte Flash - Speicher. Diese sind ebenfalls wiederbeschreibbar und haben eine ungefähre Lebensdauer von zehn Jahren. Das ist jedoch keine Garantie, dass die Daten tatsächlich so lange zur Verfügung stehen. Je nach Inanspruchnahme kann ein Datenverlust auch schon früher eintreten.
Verwendet werden mobile Datenträger in der Regel, um Daten an einem anderen Ort weiter zu verwenden oder um sie sicher aufbewahren zu können. Es handelt sich daher oft um wichtige Daten, die auf diesen Medien gespeichert sind. Eine Datenrettung ist bei Datenverlust jedoch bei allen solchen mobilen Massenspeichern möglich, sofern man sich an einen Datenrettungsprofi wendet.
18. Dezember 2008
Außerhalb des privaten Einsatzes werden Daten in der Regel auf einem Server gespeichert. Die Not ist groß, wenn dieser auf einmal seinen Dienst versagt. Oft ist dies in kleineren Firmen Anlass zur Panik. Zwar hat man sich eine den Anforderungen entsprechende IT-Umgebung zugelegt, jedoch den wichtigen Aspekt Datensicherung vernachlässigt. Etwas blauäugig ist man davon ausgegangen, dass die Daten auf dem Server sicher seien.In einer solchen Situation hilft meist nur noch eine Datenrettungsprofi, der den streikenden Server wieder in Betrieb nimmt. Auch wenn es für den Laien vielleicht so aussieht, als könnte man niemals wieder an die Daten herankommen, so kann eine professionelle Datenrettung auch in scheinbar aussichtslosen Fällen meist noch helfen, wenigstens die wichtigsten Dateien wieder herzustellen. Das ist, im Vergleich zu den Kosten, die ein dauerhafter Verlust wichtiger Daten verursacht, noch nicht einmal so teuer, wie viele vielleicht denken. Falsch wäre es in dieser Situation, nichts zu tun und die Daten abzuschreiben.
Ein Server kann aus den unterschiedlichsten Gründen den Dienst versagen. Es können sowohl Hardwarefehler sein, aber auch die Software kann einen Bug haben. Genauso ist eine Virenverseuchung denkbar. Nur ein Profi kann zuverlässig die tatsächliche Ursache für den Ausfall erkennen und auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört neben fachlichen Können auch die nötige Ausrüstung. Versucht der Laie, die Daten selbst zu retten, entsteht meist mehr Schaden als zuvor. Daher ist die sofortige Beauftragung eines Datenrettungsprofis meist die bessere Alternative.
Egal wie der Server beschaffen ist und wie umfangreich und komplex die Anlage aufgebaut ist, ein Profi kann hier in allen Konstellationen die richtige Entscheidung zur Datenrettung treffen. Allein die Funktion und erst recht die Details eines Serverbetriebs zu erkennen und zu verstehen überfordert die meisten Laien ohnehin. Wer seine Daten auf jeden Fall wieder haben will, kommt um den Einsatz einer spezialisierten Firma wohl kaum herum.
11. Dezember 2008
Auch wenn der Laie wohl das Gegenteil vermutet: Computer, die im Weltraum zum Einsatz kommen sind durchaus nicht die allerneusten technischen Highlights, sondern nicht selten wird betagte Technik in die modernsten Raumschiffe eingebaut. Das hat nicht nur mit Budgets, sondern auch mit Ausfallsicherheit zu tun. So ist diese bei bewährten Systemen deutlich geringer. Wie jeder Computernutzer weiß, steigt mit der Komplexität auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern.So ist die Hardware, die in der Sechziger Jahren bei der Mondmission zum Einsatz kam, aus heutiger Sicht geradezu museumsreif. Die Daten, die Apollo unterwegs sammelte, wurden auf ein Bandlaufwerk gespielt. Ein wichtiger Teil dieser Daten, die die Apollo - Astronauten sammeln konnten ging damals leider verloren. Daran war jedoch nicht etwas ein technischer Fehler, sondern ein Irrtum in der Verwaltung schuld, die diese Bänder falsch abgelegt hat. Genau diese Daten, die man nun wiedergefunden hat, sollen mit großem Aufwand wiederhergestellt werden.
Die Mondmissionen, insgesamt waren es vier, von denen drei auch auf dem Mond landeten, führten eine ganze Reihe von Experimenten durch. Unter anderem wurde auch so genannter Mondstaub gesammelt. Dies geschah mittels eines Detektors, den ein australischer Physiker entwickelt hatte. Die dabei gesammelten Daten füllen nicht weniger als einhundertdreiundsiebzig Bänder. Diese Daten waren jedoch nicht von höchster Priorität, so dass sie zuerst einmal im Archiv verschwanden. Diese Archivierung wurde jedoch nicht sachgerecht durchgeführt. In der Folge wurden die Daten mit den Bändern vernichtet. Das wurde erst vor gerade zwei Jahren überhaupt bemerkt, als man sich wieder für Mondstaub zu interessieren begann. Es existieren Pläne für eine Mondstation, für deren Planung man die damals gesammelten Daten gut gebrauchen könnte. Leider sind sie jedoch nicht mehr lesbar.
Eine Kopie dieser Daten wurde jedoch zum Glück an einer amerikanischen Universität aufbewahrt, wo man sorgsamer mit dem kostbaren Material umging. Allerdings lassen sich auch diese Daten heute nicht mehr ohne weiteres auslesen.
Eine Datenrettungsfirma, die man mit der Datenwiederherstellung beauftragt hat, will nun mit einem Bandlaufwerk, das aus der Zeit der Mondmissionen stammt, die Daten auf den Bädern retten. Dieses Laufwerk steht im Augenblick in einem Museum, das es für diesen Zweck jedoch zur Verfügung stellen will. Es ist ja kein Zufall, dass diese Anlage im Museum steht; so benötigt man noch andere Mittel, um wieder an die Daten zu kommen. Sobald die Maschine einsatzbereit ist, rechnen die Datenretter etwa mit einer Woche, die es dauern wird, alle Daten auszulesen und auf moderne Datenträger zu speichern.
09. Dezember 2008
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