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Datenrettung bei Laptops

Die praktischen Rechner zu Mitnehmen unterscheiden sich von einem normalen Desktop - PC eigentlich nur durch die kompakte Bauweise. Daher wird eine Datenrettung beim Laptop vom Prinzip her genauso angepackt wie dort. Aufgrund des begrenzten Raums in einem Laptop - Gehäuse fällt die Ausstattung nahe liegernder Weise weniger üppig aus. Das bedeutet, das weniger Laufwerke und Schnittstellen vorhanden sein werden, mit denen sich Daten sichern lassen. Der erste Schritt bei der Datenrettung ist also, erst einmal Inventur zu machen, um festzustellen, welche grundsätzlichen Möglichkeiten überhaupt bestehen.Ältere Modell verfügen möglicherweise noch über ein Diskettenlaufwerk, von dem gegebenenfalls gebootet werden kann. Weiter sollte man Ausschau halten nach einem CD,- beziehungsweise DVD - Laufwerk. Auch ein USB - Stick kann als Bootdevices dienen, sofern eine entsprechende Schnittstelle verbaut wurde. Nützlich zur Datenrettung kann ein Brenner sein. Auch eine Rettung über das Netzwerk ist denkbar, wenn die passende Hardware vorhanden ist.

Zwar lassen sich diverse Laufwerke wie zum Beispiel Diskettenlaufwerke oder CD-Laufwerke leicht über einen USB - Anschluss mit dem Notebook verbinden. Jedoch kann man nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass damit auch gebootet werden kann. Dazu müsste im BIOS des Laptops vorgesehen sein, dass über USB angeschlossenen Laufwerk auch Bootlaufwerke sein können. Das wird bei moderneren Geräten zwar regelmäßig der Fall sein, jedoch muss man dies vorher prüfen.

Hat man Glück und diese Option ist vorhanden, kann man entweder eine Bootdiskette des Betriebssystems einsetzen, eine Rettungs - CD, von denen es zahlreiche Varianten gibt, oder auch ein auf Linux basierendes Minibetriebssystem booten, um anschließend auf die vorhandenen Daten zugreifen zu können. Gelingt das booten, kann man die Daten mittels eines Brenners oder per Übertragung im Netzwerk auf einem anderen Medium sichern. Hier gleicht sich die Vorgehensweise mit der bei der Datenrettung bei normalen PCs.

Besteht die oben genannte Möglichkeit, ein Bootlaufwerk per USB anzuschließen, nicht, so sollte man sich davor hüten, die defekte oder befallende Festplatte des Notebooks zu booten. Vielmehr sollte man sie ausbauen, um sie dann mittels eines Adapters an einen anderen Computer anschließen. Über dessen Betriebssystem kann man nunmehr auf die noch rettbaren Daten der Notebookplatte zugreifen und sie gegebenenfalls sichern.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Datenrettung bei Laptops: Besonderheiten und Unterschiede zur herkömmlichen Datenrettung

Im Großen und Ganzen sind keine bedeutenden Unterschiede bei der Datenrettung bei Laptops in Bezug auf die erforderlichen, notwendigen Maßnahmen vorhanden, die im Rahmen einer erfolgreichen Datenrettung durchgeführt werden müssen. Die Unterschiede sind nur bei der Anzahl der vorhandenen Schnittstellen und Bootdevices zu finden, die zur Datensicherung benutzt werden. Daher muss für eine professionelle Datenrettung erst einmal geprüft werden, ob ein CD-ROM Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk und/oder ein USB Anschluss zur Verfügung stehen, von denen aus gebootet werden kann. Zudem ist die Frage zu klären, ob ein Brenner zur Verfügung steht und ob der Einbau einer Netzwerkkarte durchgeführt worden ist. Bedeutend für eine erfolgreiche Datenrettung ist die Fähigkeit zum Booten der erwähnten Datenträger. Dies gelingt auch bei zusätzlich extern angeschlossenen Geräten nur dann, wenn das BIOS System des Gerätes im Setup so einzustellen ist, dass man USB Devices als Bootmedien benutzen kann. In dem Fall kann man verschiedene Mittel zu Datenrettung einsetzen. Man kann dann zur Datenrettung eine benutzen, auf Recovery CDs zurück greifen oder ebenfalls einen USB Stick, mit kompatibler Software bestückt, benutzen. Nach dem Booten können die Daten dann mit Hilfe eines Brenners, aber auch über ein Netzwerkkabel gesichert und somit gerettet werden. Wenn das Laptop nicht über diese Möglichkeiten verfügt, ist im Sinne einer professionellen Datenrettung davon abzuraten, Festplatte des Laptops direkt zu booten. Vielmehr sollte die Festplatte aus dem Laptop ausgebaut werden. Da in Laptops in der Regel 2,5″ Laufwerke eingebaut sind, kann man diese nicht einfach an andere PC Systeme andocken. Für den Fall gibt es aber Schnittstellen zu kaufen. Diese Schnittstellen verbinden die Festplatte dann problemlos mit dem PC. Mit Hilfe einer solchen Schnittstelle kann die Festplatte übrigens auch generell als externe Festplatte eingesetzt werden. Hier greift wieder eines der wichtigsten Regeln: Wer Daten sichert, muss keine Datenrettung vornehmen. Wenn man den PC mit der Festplatte des Laptops verbindet und hochfährt, sollte man im Regelfall auf alle lesbaren Daten der Festplatte des Laptops zugreifen können. Wenn auch dies nicht funktioniert, bleibt nur der Weg zum Fachmann, der die Daten mit Hilfe einer professionellen Datenrettung zu retten versucht.

jetzt kommentieren? 27. Mai 2008