Datenrettung bei Laptops

31.Oktober 2008

Die praktischen Rechner zu Mitnehmen unterscheiden sich von einem normalen Desktop - PC eigentlich nur durch die kompakte Bauweise. Daher wird eine Datenrettung beim Laptop vom Prinzip her genauso angepackt wie dort. Aufgrund des begrenzten Raums in einem Laptop - Gehäuse fällt die Ausstattung nahe liegernder Weise weniger üppig aus. Das bedeutet, das weniger Laufwerke und Schnittstellen vorhanden sein werden, mit denen sich Daten sichern lassen. Der erste Schritt bei der Datenrettung ist also, erst einmal Inventur zu machen, um festzustellen, welche grundsätzlichen Möglichkeiten überhaupt bestehen.Ältere Modell verfügen möglicherweise noch über ein Diskettenlaufwerk, von dem gegebenenfalls gebootet werden kann. Weiter sollte man Ausschau halten nach einem CD,- beziehungsweise DVD - Laufwerk. Auch ein USB - Stick kann als Bootdevices dienen, sofern eine entsprechende Schnittstelle verbaut wurde. Nützlich zur Datenrettung kann ein Brenner sein. Auch eine Rettung über das Netzwerk ist denkbar, wenn die passende Hardware vorhanden ist.

Zwar lassen sich diverse Laufwerke wie zum Beispiel Diskettenlaufwerke oder CD-Laufwerke leicht über einen USB - Anschluss mit dem Notebook verbinden. Jedoch kann man nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass damit auch gebootet werden kann. Dazu müsste im BIOS des Laptops vorgesehen sein, dass über USB angeschlossenen Laufwerk auch Bootlaufwerke sein können. Das wird bei moderneren Geräten zwar regelmäßig der Fall sein, jedoch muss man dies vorher prüfen.

Hat man Glück und diese Option ist vorhanden, kann man entweder eine Bootdiskette des Betriebssystems einsetzen, eine Rettungs - CD, von denen es zahlreiche Varianten gibt, oder auch ein auf Linux basierendes Minibetriebssystem booten, um anschließend auf die vorhandenen Daten zugreifen zu können. Gelingt das booten, kann man die Daten mittels eines Brenners oder per Übertragung im Netzwerk auf einem anderen Medium sichern. Hier gleicht sich die Vorgehensweise mit der bei der Datenrettung bei normalen PCs.

Besteht die oben genannte Möglichkeit, ein Bootlaufwerk per USB anzuschließen, nicht, so sollte man sich davor hüten, die defekte oder befallende Festplatte des Notebooks zu booten. Vielmehr sollte man sie ausbauen, um sie dann mittels eines Adapters an einen anderen Computer anschließen. Über dessen Betriebssystem kann man nunmehr auf die noch rettbaren Daten der Notebookplatte zugreifen und sie gegebenenfalls sichern.

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