Datenrettung bei Laptops und Co.
25.Mai 2009
Obwohl Laptops sich grundsätzlich nicht von einem Desktop - Computer unterscheiden gelten für die Datenrettung doch gewisse Besonderheiten. Im Grunde geht man, etwa bei Fehlern auf der Festplatte oder bei einem Hardwareproblem genauso an die Datenrettung heran. Jedoch unterscheidet sich ein Notebook auf Grund seiner kompakten Bauweise von einem normalen PC. Platz und Gewicht zu sparen hat bei der Konstruktion eines solchen Gerätes oberste Priorität. Darüberhinaus müssen alle Komponenten möglichst stromsparend sein. Der Konstrukteuer kann also nicht so verschwenderisch mit den Ressourcen verfahren, was auch für eine eventuell später erforderliche Datenrettung Konsequenzen hat. So hat ein Laptop in der Regel weniger Schnittstellen und bootfähige Laufwerke.
Erster Schritt bei der Datenrettung im Falle eines tragbaren Computers ist es daher, erst einmal Inventur zu machen und festzustellen welche Schnittstellen und Laufwerke überhaupt zur Verfügung stehen. Ein Diskettenlaufwerk wird heute in keinem modernen Notebook mehr zu finden sein. Dafür aber möglichweise eine CD-Brenner und sehr wahrscheinlich eine USB-Schnittstelle. Bei diesen Laufwerken beziehungsweise Speichermedien muss nun geprüft werden, ob sie bootfähig sind.
Allein die Tatsache das zum Beispiel ein USB - Laufwerk angeschlossen werden kann bedeutet noch nicht automatisch, dass man von dort auch booten kann. Dazu muss im so genannten BIOS eine Möglichkeit vorhanden sein, diese Schnittstelle entsprechend zu konfigurieren. Bei neueren Modellen sollte dies jedoch in der Regel möglich sein.
Hat man ein bootfähiges Laufwerk gefunden startet man nun ein entsprechendes Rettungssystem wie zum Beispiel Knoppix. Gelingt dies, kann man nunmehr auf die Daten des Gerätes zugreifen, sofern kein Hardwaredefekt vorliegt. In diesem Fall ist es empfehlenswert die Festplatte auszubauen. Um an sie zu gelangen schraubt man den Deckel am Boden des Laptops ab. Das weitere Vorgehen der Datenrettung ist aber nunmehr etwas für Fachleute. Wer sich hier nicht ganz sicher ist was er tut, sollte besser einen professionellen Datenrettungsdienst beauftragen.
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