Fotos retten!

15.Dezember 2008

Analogfotografen sagen, dass sich der Computer nicht als Speichermedium für Photos eignet. Ihr Hauptargument ist, dass sich auch in einhundert Jahren nichts an dem Prinzip ändern wird, wie ein belichteter Rollfilm in Fotoabzüge umgewandelt wird. Im Gegensatz dazu ändern sich die Betriebssysteme der Computer regelmäßig. Auch das beliebte Format jpg, unter dem viele Fotos auf den Computern abgespeichert werden, ist nicht für die Ewigkeit konzipiert. Dafür, dass dieses Format bereits 1992 eingeführt wurde, ist es immer noch sehr aktuell. Bei der Masse an Fotos, welche man dank einer Speicherkarte knipsen kann, überlegen sich die wenigsten Hobbyfotografen wie sie diese sinnvoll abspeichern. Die Möglichkeiten einen Datenverlust auf dem Computer zu erleiden sind vielfältig. So können Computerviren, welche durch Anhänge an emails oder illegal kopierte Programme auf den eigenen Rechner gelangen, zu einem schweren Datenverlust führen. Auch andere Fehler, wie beispielsweise an der Festplatte, können nachhaltig zu einem Verlust der eigenen Daten führen. Besonders bei Fotos, mit denen bestimmte Ereignisse verbunden sind, ist der Verlust besonders schwer. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, derartige Datenverluste zu verhindern. Eine Möglichkeit ist die externe Sicherung der digitalen Fotos. Durch eine zusätzliche externe Festplatte können die Bilder dort gespeichert werden. Der  Nachteil einer solchen weiteren Festplatte ist, dass die Kosten höher sind als für CD-Roms. Im Gegensatz zu CD-Roms sind die Fotos dort übersichtlich archiviert. Auch CD-Roms bieten die Möglichkeit Fotos darauf zu sichern. Allerdings sollten die Silberscheiben entsprechend beschriftet und gelagert werden. CD-Roms, welche über verschiedene Schubläden und Kartons verteilt sind, eignen sich nicht zur Rettung von digitalen Bildern. Eine weitere interessante Möglichkeit bieten etliche Internetprovider an. Auf deren Servern können Dateien bis zu einer vereinbarten Gesamtgröße abgelegt werden. Im Gegensatz zu den meisten privaten Nutzern achten die Internetanbieter auf die Sicherheit. Mit speziellen Virenscannern und komplexen Firewalls schützen dort Spezialisten die Server. Hier liegen die digitalen Bilder richtig. In leicht auffindbare Ordner abgespeichert, lassen sie sich leicht auffinden und auf den eigenen Computer ziehen.  

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