Außerhalb des privaten Einsatzes werden Daten in der Regel auf einem Server gespeichert. Die Not ist groß, wenn dieser auf einmal seinen Dienst versagt. Oft ist dies in kleineren Firmen Anlass zur Panik. Zwar hat man sich eine den Anforderungen entsprechende IT-Umgebung zugelegt, jedoch den wichtigen Aspekt Datensicherung vernachlässigt. Etwas blauäugig ist man davon ausgegangen, dass die Daten auf dem Server sicher seien.In einer solchen Situation hilft meist nur noch eine Datenrettungsprofi, der den streikenden Server wieder in Betrieb nimmt. Auch wenn es für den Laien vielleicht so aussieht, als könnte man niemals wieder an die Daten herankommen, so kann eine professionelle Datenrettung auch in scheinbar aussichtslosen Fällen meist noch helfen, wenigstens die wichtigsten Dateien wieder herzustellen. Das ist, im Vergleich zu den Kosten, die ein dauerhafter Verlust wichtiger Daten verursacht, noch nicht einmal so teuer, wie viele vielleicht denken. Falsch wäre es in dieser Situation, nichts zu tun und die Daten abzuschreiben.
Ein Server kann aus den unterschiedlichsten Gründen den Dienst versagen. Es können sowohl Hardwarefehler sein, aber auch die Software kann einen Bug haben. Genauso ist eine Virenverseuchung denkbar. Nur ein Profi kann zuverlässig die tatsächliche Ursache für den Ausfall erkennen und auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört neben fachlichen Können auch die nötige Ausrüstung. Versucht der Laie, die Daten selbst zu retten, entsteht meist mehr Schaden als zuvor. Daher ist die sofortige Beauftragung eines Datenrettungsprofis meist die bessere Alternative.
Egal wie der Server beschaffen ist und wie umfangreich und komplex die Anlage aufgebaut ist, ein Profi kann hier in allen Konstellationen die richtige Entscheidung zur Datenrettung treffen. Allein die Funktion und erst recht die Details eines Serverbetriebs zu erkennen und zu verstehen überfordert die meisten Laien ohnehin. Wer seine Daten auf jeden Fall wieder haben will, kommt um den Einsatz einer spezialisierten Firma wohl kaum herum.
11. Dezember 2008
Auch wenn der Laie wohl das Gegenteil vermutet: Computer, die im Weltraum zum Einsatz kommen sind durchaus nicht die allerneusten technischen Highlights, sondern nicht selten wird betagte Technik in die modernsten Raumschiffe eingebaut. Das hat nicht nur mit Budgets, sondern auch mit Ausfallsicherheit zu tun. So ist diese bei bewährten Systemen deutlich geringer. Wie jeder Computernutzer weiß, steigt mit der Komplexität auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern.So ist die Hardware, die in der Sechziger Jahren bei der Mondmission zum Einsatz kam, aus heutiger Sicht geradezu museumsreif. Die Daten, die Apollo unterwegs sammelte, wurden auf ein Bandlaufwerk gespielt. Ein wichtiger Teil dieser Daten, die die Apollo - Astronauten sammeln konnten ging damals leider verloren. Daran war jedoch nicht etwas ein technischer Fehler, sondern ein Irrtum in der Verwaltung schuld, die diese Bänder falsch abgelegt hat. Genau diese Daten, die man nun wiedergefunden hat, sollen mit großem Aufwand wiederhergestellt werden.
Die Mondmissionen, insgesamt waren es vier, von denen drei auch auf dem Mond landeten, führten eine ganze Reihe von Experimenten durch. Unter anderem wurde auch so genannter Mondstaub gesammelt. Dies geschah mittels eines Detektors, den ein australischer Physiker entwickelt hatte. Die dabei gesammelten Daten füllen nicht weniger als einhundertdreiundsiebzig Bänder. Diese Daten waren jedoch nicht von höchster Priorität, so dass sie zuerst einmal im Archiv verschwanden. Diese Archivierung wurde jedoch nicht sachgerecht durchgeführt. In der Folge wurden die Daten mit den Bändern vernichtet. Das wurde erst vor gerade zwei Jahren überhaupt bemerkt, als man sich wieder für Mondstaub zu interessieren begann. Es existieren Pläne für eine Mondstation, für deren Planung man die damals gesammelten Daten gut gebrauchen könnte. Leider sind sie jedoch nicht mehr lesbar.
Eine Kopie dieser Daten wurde jedoch zum Glück an einer amerikanischen Universität aufbewahrt, wo man sorgsamer mit dem kostbaren Material umging. Allerdings lassen sich auch diese Daten heute nicht mehr ohne weiteres auslesen.
Eine Datenrettungsfirma, die man mit der Datenwiederherstellung beauftragt hat, will nun mit einem Bandlaufwerk, das aus der Zeit der Mondmissionen stammt, die Daten auf den Bädern retten. Dieses Laufwerk steht im Augenblick in einem Museum, das es für diesen Zweck jedoch zur Verfügung stellen will. Es ist ja kein Zufall, dass diese Anlage im Museum steht; so benötigt man noch andere Mittel, um wieder an die Daten zu kommen. Sobald die Maschine einsatzbereit ist, rechnen die Datenretter etwa mit einer Woche, die es dauern wird, alle Daten auszulesen und auf moderne Datenträger zu speichern.
09. Dezember 2008
Einen Datenrettungsprofi braucht man vor allen Dingen dann, wenn man an unersetzbare Firmen,- oder persönliche Daten nicht mehr heran kommt und sie mit eigenen Mitteln, also zum Beispiel einer Datenrettungssoftware, nicht mehr lesbar machen kann.Ein Datenverlust hat meistens einen Hardwaredefekt als Ursache. So können einzelne Sektoren einer Festplatte unlesbar geworden sein oder gar der komplette Datenträger ist beschädigt und auf die Daten kann gar nicht mehr zugegriffen werden. Größere Unternehmen unterhalten meist eine eigene EDV- Abteilung oder verfügen zumindest über spezialisierte Mitarbeiter, die sich um solche Probleme mit Sachverstand kümmern können. Gerade Laien sollte nämlich möglichst nicht versuchen, eine Datenrettung selbst durchzuführen, da sie dabei oft noch mehr zerstören, als es ohnehin schon der Fall ist und anschließend die Datenrettung umso schwieriger wenn nicht gar unmöglich ist. Ein qualifizierter EDV - Mitarbeiter kann, sofern er die Datenrettung schon nicht selbst vornehmen kann, zumindest das Problem analysieren und vorbereitende Maßnahmen treffen, die dann ein professioneller Datenretter zu Ende führen kann. Zu einem echten Datenverlust sollte es in einem größeren Unternehmen mit EDV - Fachleuten jedoch ohnehin selten kommen, da man unter diesen Voraussetzungen davon ausgehen kann, dass auch eine professionelle Datensicherung vorgenommen wird, so dass defekte Hardware und dergleichen keinen bleibenden Schaden hinterlassen kann. Im Zweifel muss diese nur ausgetauscht und mit den gesicherten Daten bespielt werden. Einzig eine größere Katastrophe wie ein Brand, kann eventuell auch schlecht aufbewahrte Datensicherungen vernichten.
Wer als Privatmann keine ausreichende Datensicherung betreibt und Daten verliert, wird diese wohl auch nie wieder in Händen halten, da die Beauftragung einer Datenrettungsfirma für ihn zu teuer werden würde. Kleinere Unternehmen kommen jedoch öfter in die Verlegenheit, sich der Hilfe eines professionellen Datenretters bedienen zu müssen, da sie zwar wichtige Daten im Unternehmen haben, aber oft keine regelmäßige Datensicherung betreiben.
Wer sich die Dienste eines Datenretters leisten kann, der darf auch bei schweren Schäden an Datenträger darauf hoffen, dass die Daten wiederhergestellt werden können. Mit ausreichendem Aufwand lassen sich selbst solche Daten retten, die auf einer Festplatte mehrfach überschrieben wurden. Auch andere Medien wie DVDs lassen sich in vielen Fällen auch bei Beschädigung soweit wieder auslesen, dass die verlorenen Daten wieder zur Verfügung stehen.
06. Dezember 2008
Seit es elektronische Datenverarbeitung gibt, ist Sicherheit eines der zentralen Themen. Die Bedeutung der so genannten IT - Sicherheit im im Laufe der Entwicklung zugenommen. Nie war es wichtiger, die Daten zu schützen als heute, besonders da auch zu keinem früheren Zeitpunkt so viele wertvolle Daten vorhanden waren und gleichzeitig die Möglichkeiten für Angreifer sich enorm erweitert haben. Was genau man unter IT - Sicherheit versteht, ist auch unter Fachleute noch nicht abschließend geklärt. Diesbezüglich bestehen sehr unterschiedliche Definitionen, die manchmal sogar gegensätzlich sind. So ist die Sicherheit in Unternehmen natürlich ein ganz wichtiger Teilaspekt der IT - Sicherheit. Was jedoch genau zum Umfeld eines Unternehmens gehört, ist nach wie vor sehr strittig.Eine der wichtigsten Aufgaben eines IT - Administrators ist es dafür zu sorgen, dass die gesamte EDV - Anlage, die er zu betreuen hat, nicht nur vor unbefugtem Zugriff zu schützen, sondern auch alle anderen Eventualitäten zu bedenken und dafür vorzusorgen, die einen Datenverlust zur Folge haben könnten. Da sich gerade im Computerbereich die Dinge sehr schnell ändern, ist von den Verantwortlichen stete Aufmerksamkeit und eine hohe Lernbereitschaft gefordert.
Der zentrale Begriff der IT - Sicherheit ist der der Daten. Darunter wird alles gefasst, was in elektronischer Form innerhalb eines Systems gespeichert oder verarbeitet wird. Die Daten sind es, die vor kriminellen Akten und vor Zerstörung oder Verlust zu schützen sind.
Zur IT - Sicherheit gehört daher auch der wichtige Aspekt des Datenschutzes. Es soll schließlich verhindert werden, dass insbesondere mit personenbezogenen Daten Missbrauch betrieben wird oder sie in die Hände von Unbefugten fallen. Ein weiterer Aspekt ist die Datensicherheit, die sich mit der Problematik befasst, Daten vor Verlust oder Zerstörung zu bewahren. Das bedeutet also konkret, Maßnahmen zu ergreifen, die Daten so zu sichern und Duplikate von ihnen herzustellen, dass im Falle eines Defektes oder eines Unfalls jederzeit eine Datenrettung möglich ist.
26. November 2008
Seit es die elektronische Datenverarbeitung gibt, macht man sich bereits Gedanken über den Datenschutz. Das reicht bis zu den Anfängen der ersten EDV - Anlagen zurück, die noch mit Lochkarten und ähnlichen heute archaisch wirkenden Techniken arbeiteten. Aber schon damals war man sich des Problems bewusst, dass sensible Daten in falsche Hände gelangen könnten. Besonders personenbezogene Informationen sollten so sicher sein, dass niemand ohne Befugnis darauf zugreifen kann. Auch tauchte damals erstmals das Problem auf, dass einmal erfasste Daten vielfältig verwendet werden und ohne großen Aufwand an alle möglichen Stellen versandt werden konnten. So musste man Regeln finden, die jedermann nachvollziehbar machen sollten, wer welche Daten von ihm gespeichert hat und wozu sie verwendet werden.Heute ist das Thema Datenschutz noch viel wichtiger geworden. Daten jedes einzelnen Bürgers werden heute generell mittels Computer erfasst, bearbeitet und gespeichert. Kein Bereich, egal ob staatlich oder privatwirtschaftlich, ist davon ausgenommen. Besonders gefährdet sind daher Daten, die auf jeden Fall vertraulich bleiben sollen, zum Beispiel Bankdaten, aber auch die von Ermittlungsbehörden und anderen sensiblen Bereichen der Verwaltung. Auch Geschäftsinformationen sind besonders schützenswert und stets Ziel von Angreifern, die sich etwa Firmengeheimnisse aneignen wollen. Die Vernetzung der Computer macht das ganze System angreifbar, da man theoretisch von jedem Ort aus auf nicht ausreichend gesicherte Daten zugreifen kann. Zahlreiche Demonstrationen von Computerexperten haben bewiesen, wie unsicher viele Datenschätze sind.
Um den Bürger vor dem Missbrauch seiner erfassten Daten zu schützen, hat man zahlreiche gesetzliche Vorschriften geschaffen, die unter dem Begriff Datenschutzgesetz bekannt geworden sind. Dort ist geregelt, wer Daten erheben, sie weitergeben oder mit ihnen handeln darf und auf welche Weise dies geschehen kann. Auch die Europäische Union hat entsprechende Vorschriften erlassen, die in allen Mitgliedsländern als Mindeststandard gelten.
Daten vor Missbrauch zu schützen ist ebenfalls ein Thema der Datenrettung und vorgelagert der Datensicherung, da auch der Verlust wichtiger Daten Teil des Datenschutzes ist.
24. November 2008
Datenrettung ist immer der letzte Schritt, den man dann gehen muss, wenn man vorher nicht für ausreichende Sicherheit seiner Daten gesorgt hat. Diese Erkenntnis kommt den meisten zwar erst, wenn sie das erste Mal Opfer eines Datenverlustes geworden sind. Dabei ist es im Grund recht einfach, wichtige Daten vor Verlust zu schützen, indem man regelmäßig eine Datensicherung durchführt. Die Datensicherung sollte Kopien von allen Daten enthalten, die für den Nutzer relevant sind und die unbedingt vor Verlust geschützt werden müsse. Da Speicherplatz jedoch ständig preiswerter wird, ist es heute kein Problem mehr, auch mit kleinem Budget ausreichend Speichervolumen zu erwerben, um tatsächlich alles sichern zu können, ohne sich dabei der Mühe einer Auswahl unterziehen zu müssen. Man kann daher ohne weiteres ganze Festplatten kopieren, die darauf installierten Programme und das Betriebssystem eingeschlossen. Das garantiert eine völlige Datensicherheit und schützt auch solche Dateien, an die man möglicherweise bei einer getroffenen Auswahl nicht dachte, die aber irgendwann als wichtig erkannt werden.Datenträger für die Datensicherung
Es spielt im Grunde keine Rolle, auf welchem Speichermedium man seine Daten zur Sicherheit aufbewahrt. Während vor noch nicht allzu langer Zeit Disketten das Speichermedium der Wahl waren, kommen heute vor allem beschreibbare CDs und DVDs zum Einsatz, auf denen auch größere Datenmenge Platz finden. Mit Disketten, sofern man an neueren Computern überhaupt noch eine entsprechendes Laufwerk findet, kommt man bei dem Volumen heutiger Dateien allerdings nicht mehr sehr weit. Diese Technik eignet sich bestenfalls noch, um einzelne Dokumente abzuspeichern. Preiswert und groß sind heute Festplatten, die mittlerweile in Größe bis zu einem Terrabyte angeboten werden. Das macht die Datensicherung besonders einfach, zumal man die meisten Modelle mittels USB - Anschluss einfach und schnell mit dem Computer verbinden kann.
Profis setzen auch heute noch so genannte Bandlaufwerke ein, die ähnlich wie Cassetten funktionieren, jedoch bedeutend mehr Daten fassen.
Datensicherungen richtig aufbewahren
Eine Datensicherung ist wenig sinnvoll, wenn man den Datenträger, auf dem sich die gesicherten Daten befinden, nicht richtig aufbewahrt. Das bedeutet, dass die Datensicherung im Idealfall räumlich und technisch vom Hauptgerät getrennt lagern sollte. Handelt es sich um besonders wichtige Daten, zum Beispiel in einem Unternehmen, empfiehlt sich eine Aufbewahrung, die auch im Falle eines Brandes, Rohrbruchs oder gar Einbruchs sicher ist.
20. November 2008
Wenn es um Datenrettung geht, so ist es oft schon zu spät sich um dieses Thema zu kümmern, wenn das erste Mal ein Problem auftaucht, dass in einem Datenverlust enden könnte. Wer es versäumt hat, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um im Falle eines Datenverlustes seine Datenschätze wieder herstellen zu können, der ist in der Regel erst einmal ratlos, wenn der Zugriff auf den Datenträger auf einmal verwehrt wird.Der erste Schritt, der jetzt zu tun ist, sollte sich damit befassen, auf welcher Datenträger streikt und warum. Erst dann lassen sich Maßnahmen ergreifen, die eventuell ohne Beauftragung eines professionellen Datenrettungsdienstes die Daten wieder zum Vorschein bringen können.
Festplatten können aus unterschiedlichen Gründen den Dienst versagen. Es kann ein mechanischer Defekt vorliegen, aber auch die Elektronik kann Fehler aufweisen. Ebenso ist es möglich, dass das Dateisystem beschädigt wurde und daher Daten nicht mehr gefunden werden können, obwohl sie nach wie vor vorhanden sind.
Handelt es sich um einen so genannten logischen Schaden, wie es im letzten Beispiel der Fall ist, kann man unter MS Windows folgende Schritte unternehmen, die eine Datenrettung einleiten.
Um heraus zu finden, welches Dateisystem auf dem Computer verwendet wird, klickt man mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Laufwerks, von dem man annimmt, dass es defekt ist, da man auf die Daten dort nicht mehr zugreifen kann. Unter dem Menüpunkt Eigenschaften erfährt man nun Näheres über diesen Datenspeicher. Unter anderem wird dort auch vermerkt, ob es sich um ein FAT oder NTFS - Dateisystem handelt - beider werden von Microsoft verwendet. Dem Computer, genauer dem Betriebssystem ist es gleichgültig, ob eine eingebaute Festplatte als ein Laufwerk verwendet wird, oder ob es in mehrere so genannte logische Laufwerke aufgeteilt ist. In allen Fälle betrachtet das Betriebssystem den Datenspeicher als logisches Laufwerk. Mehrere Partitionen werden in einer Tabelle verwaltet, die so genannte MBR. Weist diese einen Fehler auf, kann das Betriebssystem die einzelnen logischen Laufwerke nicht mehr finden. Bei einem solchen Fehler ist es relativ einfach, wieder an seine Daten zu gelangen, indem man die fehlerhafte Tabelle korrigiert.
Ein weiterer typischer Fehler ist ein Fehler im Bootsektor. Er hat zur Folge, dass das Betriebssystem die Festplatte als leer ansieht. Auch den Bootsektor kann man leicht durch entsprechende Einträge wieder in Ordnung bringen.
18. November 2008
Um Datenverluste von vornherein zu vermeiden, lassen sich verschiedene Strategien anwenden. Eine davon ist die Speicherung von Daten in einem Verbund, in der Fachsprache RAID genannt. Das englische Kürzel bedeutet ausgeschrieben Redundant Array of Inexpensive Disks. Das heißt konrekt, dass mehrere Laufwerke zusammen geschlossen werden zu einem einzigen so genannten logischen Laufwerk. Die Daten werden dabei mehrfach gespeichert. Bei einem auftretenden Fehler heißt dies, dass der fehlerhafte Datenträger seine Daten mit Hilfe der anderen Laufwerke, die keine Fehler aufweisen, wieder herstellen kann.RAID - Systeme können auf verschiedene Weise umgesetzt werden. Am einfachsten und daher auch am weitesten verbreitet ist eine Lösung über die Hardware. Ein Controller ist für den logischen Verbund zuständig, was die Lösung auch unabhängig vom verwendeten Betriebssystem macht.
Preiswerter ist es, diese Aufgabe einer entsprechenden Software zu überlassen, jedoch nimmt man dadurch dem gesamten System an Performance, da die Hardware zusätzlich belastet wird.
RAID wird in verschiedenen Stufen umgesetzt, die mit aufsteigender Nummer die Sicherheit der Daten erhöhen. Während bei Stufe Null die Daten ohne Dopplung auf mehrere Festplatten geschrieben werden und so eigentlich keine wirkliche zusätzliche Sicherheit erreicht wird, wird schon bei Stufe zwei erreicht, dass die Daten auf zwei verschiedenen logischen Laufwerken geschrieben werden. Stufe fünf erledigt dies auf gleich fünf Platten.
Das hat den Vorteil, dass beim Ausfall einer Festplatte die Daten unverändert zur Verfügung stehen und somit die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes erheblich verringert wird. Das defekte Laufwerk muss lediglich ersetzt werden, die Daten sind auf den anderen Laufwerken nach wie vor vorhanden.
Nur ein Brand oder eine ähnliche Katastrophe können dazu führen, dass alle RAID - Laufwerke gleichzeitig ausfallen. Dies kommt allerdings sehr selten vor. Dann wird die Datenrettung allerdings wesentlich kostspieliger, als dies bei anderen Lösung der Fall ist.
12. November 2008
Der Computer spielt nicht nur im normalen Leben eine immer größere Rolle, sondern auch im Bereich der Kriminalitätbekämpfung ist er inzwischen ein wichtiges Thema geworden. Dazu gehört auch der Bereich Datenrettung, weil viele Verbrechen heute mit Hilfe eines Computers begangen werden. Um eine Straftat nachzuweisen oder um dem Täter überhaupt auf die Spur kommen zu können, ist es immer öfter erforderlich, Daten wieder herzustellen. Dafür existieren inzwischen spezialisierte Abteilungen bei der Polizei, die auch schwierige Datenrettungsfälle in den Griff bekommen. Die Wiederherstellung von vorsätzlich gelöschten oder vermeintlich vernichteten Daten hat schon zu vielen Erfolgen bei der Verbrechensbekämpfung geführt.Um die Täter später vor Gericht belangen zu können, ist es unerlässlich, das Beweise, die sich auf Datenträgern befinden, gesichert werden. Da es hier auf jedes einzelne Detail ankommen kann, wird bei solchen Fällen mit größter Sorgfalt und großem Aufwand versucht, jedes Kleinigkeit auf der Festplatte oder einem anderen Speichermedium zu retten. Dabei bleibt es nicht bei der Wiederherstellung der Daten, sondern sie müssen auch so präsentiert werden, dass das Gericht, Anwälte und Staatsanwälte die Beweismittel auch würdigen können. Von einer normalen Datenrettung unterscheidet sich die in der Forensik auch dadurch, dass auch sämtliche gezielten Löschungen möglichst wieder rückgängig gemacht werden müssen. Während von einem Benutzer selbst gelöschte Daten in einem Unternehmen oder bei einem Privatmann in der Regel auch nicht mehr benötigt werden und daher auch bei einer Datenrettung irrelevant sind, ist der Aufwand in der Forensik für diesen Arbeitsschritt noch einmal deutlich größer. Auch muss nachgewiesen werden, dass an den Daten nicht von die Ermittlungsbehörden manipuliert wurde. Eine lückenlose Dokumentation des gesamten Datenrettungsvorgangs ist also ebenfalls erforderlich und erhöht den Aufwand nochmals deutlich.
Die Straftaten, die mittels oder mit Hilfe eines Computers begangen werden sind vielfältig. Dazu gehören klassische Vergehen, die unmittelbar mit dem Computer zu tun haben, wie zum Beispiel die mutwillige Herstellung und Verbreitung von Viren oder das unbefugte Eindringen in fremde Datennetze. Aber auch im Bereich der Wirtschaftskriminalität spielt der Computer eine große Rolle, ebenso im Bereich von Sexualdelikten.
10. November 2008
Datenverlust bei EDV - Systemen ist seit langem ein wachsendes Problem. Es gibt jedoch nicht nur eine Ursache dafür, sondern eine ganze Reihe davon. So werden immer mehr Daten nicht mehr in Papierform, sondern auf elektronischen Systemen archiviert. Das hat zwangsläufig eine ständig zunehmende Menge an Datenspeichern zur Folge, die die immer größer werdende Menge an Informationen aufnehmen müssen. Der klassische Ausdruck, um für den Notfall wichtige Unterlagen parat zu haben, wird immer seltener durchgeführt. Auch neue juristische Regelungen begünstigen den Trend zur papierlosen Archivierung. Der Gesetzgeber hat ebenfalls erkannt, dass auch die Verwahrung auf dem Computer den Anforderungen an Nachprüfbarkeit etwa bei Steuersachen genügen kann, so dass die Regelungen gelockert wurden, die eine Aufbewahrung auf Papier vorschreiben. Die Anlagen werden zugleich mit den gestiegenen Anforderungen immer komplizierter und technisch aufwändiger. Das bedingt ein höheres Ausfallrisiko, da komplexe Systeme naturgemäß störanfälliger sind, als einfach. Das Speichern von Daten wird auch stets preiswerter. Speicherplatz wird immer billiger. Noch vor zehn Jahren war eine Festplatte von einem Gigabyte Speicherkapazität unerschwinglich, heute ist das hundertfache in jedem besseren PC verfügbar, und das zu einem Bruchteil des früheren Preises. Die Größe der Speichermedien macht einen Datenverlust jedoch immer dramatischer. Versagt ein derart großes Speichermedium, ist der Datenverlust auch entsprechend umfangreich. Viele Vorgänge, besonders in der Wirtschaft, werden heute ausschließlich über elektronische Medien abgewickelt. Daher sind diese Daten auch immer wertvoller geworden. Es fehlt bis heute in vielen Unternehmen und besonders auch bei Privatpersonen eine konsequente Strategie der Datensicherung, auch wenn oft entsprechende Vorrichtungen vorhanden sind. Nicht zuletzt ist das dafür verantwortliche Personal nicht immer ausreichend geschult. Eine systematische Überprüfung der gesicherten Daten findet in vielen Fällen nicht statt.All dies kann verheerende Folgen für ein Unternehmen haben. Gehen sensible Daten verloren, kann die Existenz der gesamten Firma auf dem Spiel stehen. Einen längerer Ausfall der EDV halten die meisten Unternehmen nur wenige Tage durch, bevor sie in Konkurs gehen.
Um im schlimmsten Falle, wenn eigene Bemühungen nicht mehr fruchten, einem Datenrettungsunternehmen die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz geben zu können, sollte man stets wichtige Basisinformationen zur Verfügung haben. Dazu gehört es zu wissen, welches Betriebssystem im Unternehmen verwendet wird,
07. November 2008
neuere Beiträge
ältere Beiträge